Drohnen-Führerschein: Was du jetzt über den Kenntnisnachweis wissen musst

Das ist er: unser UAV-Kenntnisnachweis!

Der Drohnen-Führerschein ist aktuell ein wichtiger Nachweis deiner Fähigkeiten als Copter-Pilot. Dabei gibt es immer wieder Verwirrungen rund um den Kenntnisnachweis. In diesem Artikel beleuchten wir die häufigsten Fragen rund um den Drohnen-Führerschein.

Die Pflicht, seine Kenntnisse als Drohnen-Pilot nachzuweisen, wurde mit dem Inkrafttreten der neuen Drohnen-Verordnung eingeführt. Seitdem die Neuerung bekannt wurde, gab es viele Spekulationen rund um den Kenntnisnachweis. Deswegen beantworten wir hier die häufigsten Fragen, die uns bisher begegnet sind.

Unser Tipp für deinen Drohnen-Führerschein!

Willst du deinen Kenntnisnachweis bequem von zuhause aus durchführen, dann empfehlen wir dir die Prüfung beim Kopter-Profi abzulegen. Dort kannst du die Prüfung mit einem Online-Tool vorbereiten und durchführen. Wir kennen den Kopter-Profi schon seit mehreren Jahren und können dir diesen Anbieter sehr empfehlen!

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Die häufigsten Fragen zum Drohnen-Führerschein

Wer muss den Kenntnisnachweis für Drohnen ablegen?

Früher war es üblich, dass die Erlaubnispflicht abhängig vom Einsatzzweck des Copters erfolgte (private oder gewerbliche Flüge). Dieses Kriterium sind mit der Neuregulierung 2017 entfallen. Stattdessen spielt das Gewicht deines Copters eine wichtige Rolle. Durch den § 21a (4) LuftVO wird geregelt, dass du ab einer Startmasse von mehr als 2 Kilogramm deine entsprechenden Fähigkeiten nachweisen musst. Wenn du diesen Kenntnisnachweis in der Tasche hast, musst du bis zu einem Abfluggewicht von 5 Kilogramm keine Erlaubnis mehr für deine Flüge einholen, solange du dich an die Vorgaben der Drohnen-Verordnung hältst.

Da der Typhoon H RS knapp über zwei Kilo wiegt, dürfen wir ihn seit Oktober 2017 nur noch mit dem Drohnenführerschein fliegen.

Außerdem brauchst du den Nachweis, wenn du mit einer leichteren Drohne (z.B. DJI Mavic Pro, DJI Phantom 4) in Gebieten fliegen möchtest, für die du eine Ausnahmegenehmigung von einer Landesluftfahrtbehörde benötigst. Im Rahmen der Antragsstellung oder durch die Bestimmungen einer Allgemeinverfügung werden die Behörden in aller Regel den Kenntnisnachweis verlangen.

Du kannst deine Fähigkeiten auf drei unterschiedlichen Wegen belegen:

  1. Pilotenlizenz: Falls du bereits über eine gültige Pilotenlizenz verfügst, musst du keine weiteren Fähigkeiten nachweisen.
  2. Kenntnisnachweis: Durch Bescheinigung einer vom Luftfahrtbundesamt anerkannten Stelle über eine bestandene Prüfung (ab 16 Jahren).
  3. Einweisung durch Luftsportverband: Ein Beauftragter eines Luftsportverbandes kann dich einweisen und darüber eine Bescheinigung ausstellen (ab 14 Jahren). Gilt nur für Modellflieger (Drohnennutzung ausschließlich zu Freizeitzwecken).

Als das, was die meisten unter „Drohnen-Führerschein“ verstehen, ist die zweite Option zu verstehen. Zu überschaubaren Kosten wirst du damit zu einem anerkannten Piloten von unbemannten Fluggeräten.

Ausgenommen vom Nachweis entsprechender Kenntnisse sind Angehörige von Behörden, wenn der Copter zur Aufgabenerfüllung genutzt wird. In Notfalleinsätzen brauchen auch Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (z.B. Feuerwehren, THW, DRK etc.) keinen Kenntnisnachweis für den Einsatz von Multicoptern.

Es gibt noch eine weitere Ausnahmeregelung: Wenn du deine unbemannten Fluggeräte ausschließlich über einem anerkannten Modellflugplatz aufsteigen lässt, ist ebenfalls kein Kenntnisnachweis erforderlich.

Wo kann ich den Kenntnisnachweis ablegen?

Der Kenntnisnachweis kann nur bei Organisationen abgelegt werden, die nach einer aufwändigen Prüfung vom LBA anerkannt wurden. Wir können dir die Kopter-Profi GmbH als einen der Anbieter empfehlen, der mit als erstes vom LBA anerkannt wurde. Wir selbst haben dort unseren Kenntnisnachweis UAV abgelegt und waren sehr zufrieden mit dem gesamten Prüfungsablauf.

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Buche jetzt deinen Platz für die Prüfung zum Kenntnisnachweis bei unserem kompetenten Partner Kopter-Profi.de. Die Kollegen haben schon jahrelange Erfahrung, da sie bereits seit 2012 theoretische und praktische Drohnen-Schulungen mit einem ausgereiften Konzept anbieten. Zur Vorbereitung erhältst du Zugang zu einem Onlinetutorial, das absolut prüfungsrelevant ist. Neben dem Tutorial stehen dir deine Fluglehrer auch telefonisch und per Email zur Verfügung, sodass du alle deine Fragen direkt klären kannst! Die Prüfung zum Kenntnisnachweis kannst du sogar online ablegen. Außerdem finden bundesweit Prüfungen an mehreren Standorten statt, wenn du eine Präsenzprüfung bevorzugst. Alle Testfragen sind direkt aus dem UAV-Alltag und haben zu 100% Relevanz für die Praxis.

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Wie genau läuft der Kenntnisnachweis ab?

Um den Drohnen-Führerschein zu erhalten, musst du eine Prüfung bei einer vom Luftfahrtbundesamt (LBA) anerkannten Stelle bestehen. In dieser Prüfung werden drei große Themenbereiche abgefragt, die das LBA definiert hat. Aus folgenden Bereichen musst du Fragen beantworten:

Luftrecht

  • Gesetzliche Grundlagen, föderale Struktur
  • LuftVG, SERA, LuftVO, soweit UAS-relevant
  • Aufstiegserlaubnisse: Notwendigkeit, Gültigkeit, Einzel-/Dauererlaubnis, Antragsverfahren
  • beteiligte Behörden und andere Stellen bei Aufstiegsgenehmigungen
  • Luftraumstruktur (Lufträume C, E, F und G, kontrolliert/ unkontrolliert)
  • Flugbeschränkungsgebiete
  • UAS-Flugverbotszonen
  • Flugverkehrskontrolle (z.B. DFS, Freigaben etc.)
  • Veröffentlichungen (NfL, NOTAM; ICAO-Karte)
  • Bezugsquellen der zuvor genannten Veröffentlichungen
  • Störungs- und Unfallmeldung
  • Kennzeichnungspflicht für UAS
  • Haftung (Luftfahrt-Haftpflicht, Deckungssummen, Versicherungsbedingungen)
  • Urheberrecht, Datenschutz
  • Strafrecht, Ordnungswidrigkeiten

Meteorologie

  • Mindestwetterbedingungen in Lufträumen
  • Besondere Wetterlagen (Niederschlag, Nebel, Gewitter, Thermik)
  • Einsatzgrenzen (Wind, Temperatur)
  • Örtliche und aktuelle Gegebenheiten
Flugbetrieb & Navigation

  • Flugvorbereitung (Wetter, Luftraum, örtliche Gegebenheiten)
  • Risikobeurteilung des Einsatzes
  • Notfallplanung
  • Absperrung oder Absicherung des Aufstiegsortes
  • Einweisung von Hilfspersonen
  • Checklisten, Handbuch, systemspezifische Betriebsgrenzen (Akkulaufzeit, Windanfälligkeit, Signalabschirmung, Störquellen etc.)
  • Einholung von Freigaben, Abgabe von Meldungen
  • Programmierung des Gerätes; Fehlerquellen
  • Systemausfall-Reaktionen und Möglichkeiten (Unterbrechung der Funkstrecke, Verlust GPS Signal, Störquellen/ -ursachen für Signale)
  • Grobe Höhen- und Entfernungsschätzung
  • Erkennen der Ausrichtung des Geräts und angemessene Reaktion hierauf
  • Flugaerodynamik (Kurvenflug, Steig- und Sinkgeschwindigkeit)
  • Einschätzung äußerer Gegebenheiten und deren Einfluss auf das Flugverhalten
  • Kenntnis und Ausführung von notwendigen Reaktionen z. B. bei Annäherung bemannter Luftfahrzeuge, Verlust des Sichtkontaktes, Sender-/Empfängerausfall

Während der Prüfung wird per Zufallsprinzip aus einem Pool von mindestens 255 Fragen ausgewählt. Du musst 51 Fragen oder mehr beantworten, wobei mindestens 23 Fragen auf das Luftrecht abzielen, mindestens 6 Fragen die Meteorologie behandeln und mindestens 22 Fragen den Flugbetrieb bzw. die Navigation thematisieren. Für die Beantwortung der Fragen hatten wir bei unserer Prüfung eine Stunde Zeit, was mehr als genug Zeit ist. 

Um die Prüfung zu bestehen, sind 75 Prozent der Fragen richtig zu beantworten.

Was kostet der Drohnen-Führerschein?

Es gibt keine zentrale Organisation, die den Drohnen-Führerschein abnimmt. Stattdessen bieten ihn mehrere Stellen an, die jeweils zu einer freien Preisgestaltung berechtigt sind. Die aktuellen Angebote liegen bei etwa 300 Euro (inkl. Mehrwertsteuer), wobei in vielen Fällen zusätzliche Kosten für einen Vorbereitungskurs anfallen. 

Wozu berechtigt mich der Drohnen-Führerschein?

Mit dem Kenntnisnachweis bist du berechtigt, Drohnen mit einer Startmasse von mehr als 2 Kilogramm zu fliegen. Damit du davon profitierst, musst du während deiner Copter-Flüge den Nachweis zusammen mit einem Personalausweis oder Reisepass bei dir führen. Offiziell heißt der Drohnen-Führerschein „Bescheinigung über eine bestandene Prüfung zum Nachweis ausreichender Kenntnisse zum Steuern von unbemannten Fluggeräten gemäß § 21a Abs. 4 Satz 3 Nr. 2 der Luftverkehrs-Ordnung“.

Zudem kannst du mit dem Nachweis Sonderaufstiegserlaubnisse bei der Landesluftfahrtbehörde beantragen.

Auch bei Coptern unter 2 Kilo ist der Kenntnisnachweis von einer anerkannten Stelle notwendig, wenn du für bestimmte Manöver eine extra Flugerlaubnis bei der Landesluftfahrtbehörde beantragen möchtest.

Welche Mindestvoraussetzungen muss ich für den Kenntnisnachweis erfüllen?

Um zu einer Prüfung bei einer anerkannten Stelle zugelassen zu werden, musst du einige Unterlagen vorlegen. An erster Stelle musst du ein gültiges Identitätsdokument (Personalausweis oder Reisepass) vorweisen. Zudem ist eine Erklärung zu laufenden Ermittlungsverfahren sowie ein Führungszeugnis nach §30 Absatz 1 Bundeszentralregister erforderlich. Das Führungszeugnis kann bei deiner örtlichen Meldebehörde beantragt werden und kostet 13 Euro. Die Bearbeitungsdauer liegt in der Regel bei 1-2 Wochen, jedoch hatten wir Glück und innerhalb von zwei Werktagen unsere Führungszeugnisse im Briefkasten.

Bei Minderjährigen muss die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters vorliegen. Das Mindestalter für den Drohnen-Führerschein liegt bei 16 Jahren.

Wieso empfehlt ihr nicht, den Kenntnisnachweis bei einem Luftsportverband abzulegen?

Wie bereits oben erwähnt ist es auch möglich, den Kenntnisnachweis bei einem Luftsportverband abzulegen. Diese Möglichkeit steht jedoch nur Nutzern zur Verfügung, die ihren Multicopter rein zu privaten Zwecken nutzen. 

Bei dieser Art des Kenntnisnachweises reicht eine einfache Einweisung durch den Verband aus. Die Bescheinigung kostet gerade einmal 25 Euro. Das mag auf den ersten Blick sehr verlockend klingen. Für 90% der Copter-Piloten ist das aber reine Geldverschwendung und bringt dir nichts.

Warum? Ganz einfach: Nur ein verschwindend geringer Bruchteil an privaten Drohnen-Nutzern besitzt ein Fluggerät, das mehr als 2 Kilogramm wiegt. Nur für diese Anwender ist der Kenntnisnachweis der Modellsportverbände von Nutzen.

Falls du hoffst, mit dem Kenntnisnachweis der Modellsportverbände eine Erlaubnis von den Landesluftfahrtbehörden zu bekommen (z.B. für eine Ausnahme vom verbotenen Betrieb), muss ich dich leider enttäuschen. Diese werden die Bescheinigung der Modellsportverbände in aller Regel nicht berücksichtigen.

In der folgenden Tabelle möchte ich noch mal herausstellen, wie sich die zwei Arten des Kenntnisnachweises unterscheiden:

BerechtigungenPrüfung bei anerkannter StelleEinweisung durch Luftsportverband
Nutzung zur FreizeitgestaltungJaJa
Sonstige NutzungJaNein
Ausnahmen vom verbotenen Betrieb 1JaNein
Drohnen über 2 KilogrammJaJa
Drohnen über 5 Kilogramm 1JaNein
Allgemeinverfügungen nutzbarJaNein

 1 auf Antrag bei der Landesluftfahrtbehörde

Kurz zusammengefasst: Mit hoher Wahrscheinlichkeit bringt dir die Belehrung durch einen Modellsportverband keinerlei Vorteile. Es sei denn, du hast einen Copter, der mehr als 2 Kilogramm wiegt. Natürlich kann es nie schaden, sich weiterzubilden. Falls du jedoch den Kenntnisnachweis ablegen möchtest, um deine Kompetenzen zu erweitern und um von Allgemeinverfügungen oder Einzelgenehmigungen der Landesluftfahrtbehörden zu profitieren, bringen dich die Verbände nicht weiter. In diesem Fall solltest du unbedingt eine Prüfung bei einer anerkannten Stelle ablegen, so wie wir es beim Kopter Profi gemacht haben.

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Wie lang ist der Kenntnisnachweis gültig?

Nach der Ausstellung ist die Bescheinigung über die bestandene Prüfung theoretisch für fünf Jahre gültig.

Aber warum nur theoretisch?

Am 01.01.2021 treten europaweit neue Regeln für die Nutzung von Drohnen in Kraft. Im Zuge der Neuregulierung sind neue Schulungsnachweise vorgesehen, die den bisherigen Kenntnisnachweis ablösen werden. Für eine Übergangsdauer von einem Jahr werden die alten Drohnen-Führerscheine noch anerkannt. Wenn du also jetzt noch einen Kenntnisnachweis absolvierst, dann wird dieser bis zum 31.12.2021 noch gültig sein. Doch danach kann man sich nicht mehr auf die Schulung berufen. Das ist auch sinnvoll, da sich ja der gesamte rechtliche Rahmen für die Nutzung von Drohnen ändern wird.

Hast du noch weitere Fragen zum Kenntnisnachweis für Multicopter-Steuerer? Dann ab damit in die Kommentare!

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Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit euren Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder ihr Erfahrungen mit uns teilen wollt, dann schreibt uns gern einen Kommentar und wir versuchen euch so schnell wie möglich zu helfen!

Diskussionen zum Thema

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  • Dieter | 01.10.2019

    Hallo Francis, ja ich beziehe mich auf die EU-Verrdnung. Dort steht ja, dass Selbstbauten von den nachfolgenden Bestimmungen ausgenommen sind. Das wundert mich sehr. Ich baue meine Drohnen auch selbst und kann nur sagen, die sind keineswegs sicherer als gekaufte, wenn man nicht sehr genau weiss was man tut. Warten wir es ab was letztlich umgesetzt w.ird an Bestimmungen.

  • Michael Radeck | 05.10.2019

    @Dieter Selbstbauten sind deswegen in den neuen EU-Regeln (in Kraft seit Juli 2019, gültig ab Juli 2020) von einer Drohnenführerschein-Anforderung ausgenommen, weil man damit nur noch über unbesiedelten Gebieten fliegen darf, also da wo es eh ungefährlich ist. Damit ist gewerbliche Nutzung bis auf Agrar oder Vermessung für Selbstbauten praktisch nicht mehr möglich!
    VG MR
    multikopterschule.de

  • Dieter | 07.10.2019

    Danke fuer das Feedback! Das war mir neu. Ich vermute, dass die Verordnung aber nicht genau unterscheidet zwischen echten Eigenbauten und z.B. Bausaetzen wie von DJI. Ich habe Ramen und Stromverteilerplatine von DJI (Bausatz) aber ein Controllerbard von Ardupilot (APM 2.8) ESC und Motoren wierderum von anderen Firmen. Der Sender von Turnigy9x. Gilt das nun als Eigenbau? Danke und Gruss, Dieter

  • Dieter | 07.10.2019

    P.S. Eigenbau kann sich ja eigentlich nur auf die Ramen beziehen, denn keiner wird sich den Borcomputer, Fernsteuerung oder die Motoren selbst bauen.

  • Michael Radeck | 01.11.2019

    @Dieter: Eigenbau wird sich allein dadurch in Zukunft (nach den EU-Regeln) leicht unterscheiden lassen von den großen Herstellern, dass diese eine Zertifizierung und Deklarierung der Drohnen erlangen müssen, die recht aufwendig und teuer ist. Zudem hat ein Hersteller/Verkäufer auch Produkthaftungspflichten und muss entsprechend versichert der Produkthaftung entsprechend versichert sein. Allein wenn diese Produkthaftpflichtversicherung fehlt, fällt die Drohne unter Eigenbau, was den Einsatz erheblich einschränkt, sowohl privat als auch gewerblich.

    VG MR

  • Dieter | 03.11.2019

    Danke fuer den Kommentar, wie immer sehr aufschlussreich. Ich finde all diese Bestimmungen sehr moderat und sinnvoll. Als ich vor 6 Jahren angefangen habe Drohne zu fliegen konnte man fast alles machen was man wollte, ausgenommen natuerlich ueber sensiblen Zonen zu fliegen. Das hat einige veranlasst respektlos und teils gefaehrlich zu fliegen, Der Gesetzgeber musste nachziehen. Auch begruesse ich den Drohnenfuehrerschein, denn nicht alle, die Gefahren erzeugen mit RC Fuggeraeten tun das aus Ignoranz, sondern meisst aus Unkenntnis. Ich wuerde mir sogar als Inhalte Grunglagen zur Aerodynamik, Hochfrequenztechnik, u.a. wuenschen, denn nur so kann man das Fliegen wirklich verstehen und sich gut verhalten. Luftauftraumaufeilung und rechtliche Dinge sind ja bereits beruecksichtigt. Ich denke ein Drohnenfuehrerschein ist eine gute Sache, vor allem auch fuer die Akzeptanz von RC Fluggeraeten. http://www.durga-productions.com

  • Volker | 15.11.2019

    Da sag ich doch… Drecks Deutschland…
    alles wieder nur Abzocke…
    und fliege mit 248g überall alleine als FPV

    ES LEBE DIE ANARCHIE

  • Björn | 15.12.2019

    Allerdings wirds beim neuen Drohnengesetz ja wieder eine Nummer interessanter. Bei Drohnen die mehr als 900g und weniger als 4kg wiegen, braucht man neben einem Online Training und Test (vglb. jetzige Kenntnisprüfung?) auch den großen Drohnenführerschein (theor. Test in einem anerkannten Prüfzentrum). Mit der Mavic 2 Pro ist man dann direkt dabei und mehrere hundert Euro los. Abgesehen von der elektronischen ID, die diese Drohnen haben sollen. Die alten Drohnen werden dann wohl nachgerüstet werden müssen, was wohl auch wieder Geld kosten wird..
    Eigentlich war ich schon dabei die Mavic 2 Pro zu bestellen, aber wenn ich die ganzen Kosten da sehe, werde ich das wohl noch abwarten.

  • Lars | 05.01.2020

    Hallo ihr…
    Ich habe mir eure Texte mal zu Gemüte geführt.
    Ich habe eine DJI Pantom3 Standart… wird sieht es bei der für mich aus?

    Vg

  • Sandro | 08.01.2020

    Hallo, eine Frage ich möchte mir eine Drohne Dji Mavic 2 Pro zulegen. Jetzt habe ich gehört das im Juli neue Richtlinien von der EU kommen. Dort wird von CE auf der Drohne gesprochen usw.. Soll ich noch warten und was ist wenn ich diese jetzt schon kaufe. Dann hat die Drohne 908 Gramm.Was brauche ich ,reicht ein Kenntnisnachweiss oder brauche ich eine Drohnenschein C02.Ich möchte die Drohne nur privat nutzen .Ich würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte..

    Gruss Sandro

  • Meister Godl | 16.01.2020

    Hallo! Habt ihr auch Erfahrung/Kenntnisse, welche Voraussetzungen zum Betrieb einer Drohne (4kg) in Kanada erfüllt sein müssen? Erkennt Transport Canada den deutschen Kenntnisnachweis an? Gibt’s Schulen in D, bei denen man die kanadische Lizenz erwerben kann?
    Grüße!
    Jan

  • Kire | 22.01.2020

    Hallo,

    Ich fliege eine DJI Phantom 3 Professionell. Was benötige ich jetzt, um mit diesem Modell weiter fliegen zu können, nach den neuen Drohnengesetzen.

    Grüße Kire

  • Michael | 30.01.2020

    Hallo, ziemlich suspekt und unausgegoren finde ich das. Was ist überhaupt eine Drohne? Ist ein Heli mit Kamera auch eine Drohne? Im Gegenzug ein Quadcopter ohne Kamera keine mehr? Wie wird Drohne definiert, weil irgendwie kann ich auch Luftbilder mit nem Segelflieger machen und jedes andere beliebige Fluggerät mit Kamera müsste per Definition als Drohne gekennzeichnet werden?

    • Francis | 30.05.2020

      Hallo Michael,
      danke für den Hinweis. Nach meiner Erfahrung versteht fast 100% der Bevölkerung, was eine Drohne ist. Bei Gelegenheit werde ich aber gern nochmal einen Artikel dazu verfassen, der die genaue Definition abdeckt. Soweit möchte ich aber schon einmal vorwegnehmen: Eine Drohne muss nicht unbedingt mit einer Kamera ausgestattet sein.
      Falls du eine konkrete Problemstellung hast, bei der ich dir helfen kann, melde dich hier gern wieder.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Hubert | 18.02.2020

    Hubert
    Grüß Dich Francis,
    du schreibst das die bestandene Prüfung für fünf Jahre gültig ist. Was kostet dan die erneute Berechtigung. Etwa wieder 300 teuros?

    • Francis | 30.05.2020

      Hallo Hubert,
      tut mir leid, dass ich dir jetzt erst antworte. Vielleicht ist die Antwort noch für jemand anderes hilfreich.

      Da bald die neuen EU-Regeln kommen, wird es wohl nicht mehr zu einer Verlängerung des Kenntnisnachweises kommen.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Matthias | 03.05.2020

    Hallo,

    mein Sohn 16 Jahre und ich sollen für einen Verein (Tierschutzinitiative?) Aufklärungflüge zur Rehkitzsuche vor dem mähen durchführen und zusätzlich bei der Hundesuche helfen.

    Die Kopter gehören dem Verein, ein Mavic 2 Zoom mit professioneller Wärmebildkamera FLIR Boson 640 und ein Mavic Enterprise Dual.

    Müssen wir hierfür einen Kentnissnachweis ablegen und wenn ja welchen?

    Wo kann man Flugsverbotszonen ohne Kentnissnachweis am besten einsehen?

    • Francis | 30.05.2020

      Hallo Matthias,
      da die Drohnen ja unter zwei Kilogramm Abflugmasse liegen dürften, ist wegen der Drohne kein Kenntnisnachweis erforderlich.

      Anders sieht es allerdings bei den Fluggebieten aus. Bei der Rehkitzsuche seid ihr vermutlich auf dem Feld außerhalb von Naturschutzgebieten unterwegs. Das dürfte keine Probleme verursachen.
      Doch bei der Hundesuche müsste man schauen: Da spielen ja wohl u.a. Wohngebiete und evtl. auch Bundesstraßen eine Rolle als Überflugsgebiet. Da kann es schnell komplex werden. Schaut euch am besten mal das Kartenmaterial (https://map2fly.flynex.de/) für euer Einzugsgebiet an. Darüber hinaus würde ich vorsichtshalber auch das Ordnungsamt informieren, was ihr plant. Eure Einsätze sind ja wahrscheinlich sehr kurzfristig und lassen keine langen Genehmigungsprozesse zu. Da müsste man zu einer Lösung kommen.

      Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen!
      Beste Grüße und viel Erfolg,
      Francis

  • Werner | 12.05.2020

    Hallo Francis,
    habe mal irgendwo gelesen, dass man mit einer Gleitschirmpiloten – Lizenz keine weitere Aufstiegserlaubnis für Drohnen benötigt. Liege ich da richtig?

    • Tina | Drohnen-Camp-Team | 16.05.2020

      Hallo Werner,
      mit einem gültigen Luftfahrerschein benötigt man tatsächlich nicht unbedingt den Kenntnisnachweis. Eine Aufstiegsgenehmigung ist für bestimmte Situationen, wie zum Beispiel Nachtflüge, aber erforderlich.
      Viele Grüße
      Das My-Road-Team

  • Martin | 28.08.2020

    Hallo, ich möchte mir eine Drohne Dji Mavic 2 Pro zulegen. Jetzt habe ich gehört, dass im Juli bzw. zum neuen Jahr neue Richtlinien von der EU kommen. Dort wird von CE auf der Drohne gesprochen usw.
    Die Drohne bringt lt. Hersteller 907 Gramm auf die Waage – nach Abmontieren des Kamera-Gimbal-Schutzes ein Abfluggewicht von 894g.
    Was brauche ich denn nun für einen Nachweis, wenn ich die DJI ausschließlich privat nutzen möchte (den Kenntnisnachweis des DMFV hab ich schon)?
    Ich würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen könnte..

    Gruße Martin

    • Tina | Drohnen-Camp-Team | 04.09.2020

      Hallo Martin,
      soweit wir wissen, kommt es bei der Mavic 2 Pro darauf an, ob und in welche Drohnenklasse sie eingeordnet wird. Möglich sind C1 und C2 (zu den Klassen und Kategorien findest du Informationen auf unseren Seiten zur EU-Verordnung). Da bei C1 nicht nur das Gewicht eine Rolle spielt, sondern auch die Maximalgeschwindigkeit (19 m/s), ist es gut möglich, dass die Mavic 2 Pro zu C2 zählt. Für den Privatgebrauch reicht dir wahrscheinlich die offene Kategorie, also müsstest du einen Online-Test absolvieren. Drohnen der Klasse C2 dürfen auch in Unterkategorie A2 geflogen werden, dafür ist aber ein zusätzlicher Theorietest erforderlich. Die gute Nachricht ist aber, dass in Deutschland bereits bestehende Kenntnisnachweise für die Unterkategorien A1 und A3 in einer Übergangszeit von einem Jahr anerkannt werden sollen. Das Luftfahrt-Bundesamt hat etwas dazu veröffentlicht.

  • Flo | 06.09.2020

    Hallo, danke für die aufschlussreichen Seiten hier! Eine Frage zur neuen Drohnenverordnung ab 2021: Gilt dann nach wie vor (wie oben beschrieben) die Regelung, dass Inhaber einer Privatpilotenlizenz keine zusätzlichen Nachweise zu erbringen haben (mich interessiert das bzgl. Klassen C0, C1 und C2 sowie für die offene Kategorie). Ich bin selbst Inhaber einer dt. Segelfluglizenz (vom LBA abgenommen). Danke schon einmal für die Auskünfte!

  • Claudia | 01.10.2020

    Hallo, da ja ab 01.01.2021 neue Regeln für die Nutzung von Drohnen in Kraft treten und dann neue Schulungsnachweise vorgesehen sind, die den bisherigen Kenntnisnachweis ablösen werden. Wisst ihr schon wie und ab wann man dann die neuen gültigen Kenntnisnachweise erlangen kann? Weil würde es jetzt noch Sinn machen den jetzigen Kenntnisnachweis zu erlangen, der dann nur bis 31.12.2021 gültig ist. Macht es da mehr Sinn bis nächstes Jahr zu warten?

    • Tina | Drohnen-Camp-Team | 02.10.2020

      Hallo Claudia,
      leider ist noch nicht bekannt, ab wann und bei welchen Stellen man in Deutschland die neuen Nachweise erlangen kann. Zuständig ist das Luftfahrt-Bundesamt. Wir denken auch, dass es jetzt nicht mehr sinnvoll wäre, den alten Kenntnisnachweis zu machen, außer du planst dieses Jahr noch Manöver, für die du den Nachweis brauchst. Dann kommst du leider nicht drumrum. Der Vorteil des neuen EU-Nachweises ist, dass er in allen beteiligten Ländern anerkannt wird und fünf Jahre gültig ist. Man kann sich zwar den alten Kenntnisnachweis in einen EU-Nachweis umschreiben lassen, aber nur mit der ursprünglichen Gültigkeit (also kürzer als fünf Jahre). Wir haben dazu auch etwas am Ende dieses Artikel geschrieben: https://drohnen-camp.de/drohnen-offene-kategorie/
      Viele Grüße
      Tina vom Team

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