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EU-weite Drohnen-Regeln: Die Spezielle Kategorie einfach erklärt

Spezielle Kategorie Drohnen EU

Die Europäische Union führt mit der neuen Gesetzgebung die Spezielle Kategorie von Drohnen-Flügen ein. In dieser Kategorie werden Drohnen-Einsätze mit einem erhöhten Risiko zusammengefasst.

In diesem Artikel erfährst du, welche Genehmigungen du brauchen wirst und welche Bestimmungen für die Spezielle Kategorie gelten werden.

Nun ist es offiziell: Die Einführung der Europäischen Drohnen-Vorordnung wurde wegen der Corona-Krise vom 01.07.2020 auf den 01.01.2021 verschoben. Somit gelten bis zum 31.12.2020 die bisherigen nationalen Vorschriften.
Dieser Artikel gibt einen Ausblick auf die kommende Regulierung, jedoch sind noch nicht alle Feinheiten für die praktische Umsetzung der EU-Verordnungen geklärt. Die nationalen Behörden haben bis zum Inkrafttreten Zeit, die offenen Fragen zu klären. Bis dahin erhebt der Artikel keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Für ein besseres Verständnis solltest du unbedingt zuerst den Übersichtsartikel zu den europäischen Drohnen-Gesetzen lesen.

Die Spezielle Kategorie beschreibt Drohnen-Flüge mit einem erhöhten Risiko für andere Personen oder für den Luftverkehr. In die Speziellen Kategorie fallen alle üblichen Einsätze, die nicht von der Offenen Kategorie abgedeckt werden.

In der Speziellen Kategorie ist es nicht erlaubt, mit einer Drohne Menschenansammlungen zu überfliegen, Personen zu befördern oder gefährliche Güter zu transportieren. Für diese Sonderfälle wurde die Zulassungspflichtige Kategorie ins Leben gerufen.

Wenn du in der Speziellen Kategorie mit einer Drohne fliegen möchtest, dann ist das nur nach einer vorherigen Risikobewertung zulässig. Außerdem wird eine Zustimmung durch die zuständige Behörde erforderlich. Zuständig ist immer die Behörde in dem Land, in dem du als Drohnen-Betreiber registriert bist. Die Registrierung ist in der Speziellen Kategorie verpflichtend.

Die Zustimmung der Behörde kann auf drei Wegen erfolgen:

  1. Genehmigung im Rahmen einer Mitgliedschaft in einer Flugmodell-Vereinigung.
  2. Erklärung über die Einhaltung von Standardszenarien: Diese Szenarien müssen von Behörden innerhalb der nächsten Monate noch definiert werden.
  3. Betriebsgenehmigung: Wird nach Prüfung einer Risikobewertung nach dem SORA-Verfahren durch die zuständige Behörde erteilt.

Welche genauen Auflagen zukünftig in der Speziellen Kategorie gelten werden, ergibt sich erst aus den Nebenbestimmungen, die mit den Standardszenarien bestimmt oder in den Betriebsgenehmigungen erteilt werden.

Als Drohnen-Pilot in der Speziellen Kategorie ist eine ganze Reihe an Kenntnissen erforderlich. Unbedingt auskennen muss man sich dann mit den folgenden Themengebieten:

  • Anwendung von Betriebsverfahren
  • Umgang mit Luftfahrtkommunikation
  • Beherrschen der Flugroute und der Automatisierung
  • Führung, Teamarbeit und Selbstmanagement
  • Problemlösung und Entscheidungsfindung
  • Lageerfassung
  • Bewältigung der Arbeitsbelastung
  • Koordinierung und Übergabe
  • Prozedere erklären bei grenzüberschreitendem Einsatz
  • Registrierungspflicht

Darüber hinaus können die Behörden aber noch weitere Kompetenzen abverlangen, die man als Drohnen-Pilot beherrschen muss.

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Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit euren Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder ihr Erfahrungen mit uns teilen wollt, dann schreibt uns gern einen Kommentar und wir versuchen euch so schnell wie möglich zu helfen!

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