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Drohnen-Gesetze in Madagaskar

Drohne fliegen in Madagaskar

Lese in diesem Beitrag, welche Drohnen-Gesetze in Madagaskar zu beachten sind.

Seit März 2015 musst du eine Genehmigung beantragen, wenn du eine Drohne in Madagaskar in Betrieb nehmen möchtest. Genehmigungen werden offenbar nicht für private Drohnen-Nutzer erteilt.

Damit darfst du als Privatperson nur in geschlossenen Räumen mit einer Drohne fliegen, denn dafür ist keine Genehmigung erforderlich. 

Damit eine Erlaubnis erteilt wird, musst du ein Formular ausfüllen und an die Luftfahrtbehörde Aviation Civile De Madagascar (ACM) schicken. Im Antragsformular musst du Angaben zu dir und zum verwendeten Multicopter (z.B. Aufstiegsgewicht, Anzahl der Rotoren) machen.

Darüber hinaus wird eine ganze Reihe an Informationen und Freigaben abgefragt, die du vorab einholen musst. Unter anderem musst du folgende Dokumente einreichen:

  • Begründung für den Antrag
  • Zustimmung vom Verteidigungsministerium für den Einsatz
  • Genehmigung der lokalen Behörden
  • Flugplan
  • Nachweis einer Drohnen-Versicherung
  • Risikoanalyse für das vorgesehene Flugmanöver

Aus dem Formular lese ich eindeutig ab, dass die Genehmigung für jeden einzelnen Flug eingeholt werden muss. 

Mir persönlich wäre es ein zu hoher bürokratischer Aufwand und ich würde bei einer Reise nach Madagaskar meinen Copter daheim lassen.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Madagaskar

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Nein
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Unbekannt.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.
Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
Kontakte

Zivile Luftfahrtbehörde: drone@acm.mg

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Madagaskar haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die verantwortliche Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Madagaskar gesammelt hast!

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Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit euren Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder ihr Erfahrungen mit uns teilen wollt, dann schreibt uns gern einen Kommentar und wir versuchen euch so schnell wie möglich zu helfen!

Diskussionen zum Thema

  • Klaus Fleischmann | 13.12.2016

    Hallo Francis,
    ich war heuer mit der Drohne in Madagaskar. Das ist nicht erlaubt! Man darf sie dort nicht öffentlich starten. Ich habe es probiert und bin durchgekommen. Niemand hat Anstoß daran genommen. Ich habe es aber auch nicht an die große Glocke gehängt. Auch wenn so ein Koffer mit Drohne überall Blicke auf sich zieht und Fragen aufwirft. Der Flug sowieso, da waren sofort Neugierige da. Meist aber eben nur Interessierte, keiner hat geschimpft. In einigen Parks wären zusätzliche Gebühren angefallen. Dort wo ich Polizei oder Militär vermute packe ich erst gar nicht aus. Das Land ist korrupt bis in alle Etagen, so kann man da mit Geld sicher was machen, das kann aber auch ins Uferlose gehen. Ich habe sie im Flug angemeldet bei der Airline, und soweit zerlegt und abgebaut, dass nur noch der Flugkörper als Drohne erkennbar war. Kamera, Fernbedienung … hatte ich wo anders und somit wäre das teuerste bei einer Beschagnahmung nicht dabei gewesen. Heimwärts hat das niemanden interessiert was in dem Koffer war. Nur das Handgepäck musste ich ständig ausleeren. 5 Wochen Madagaskar, einfach war es nicht und das zusätzliche Gepäck war wie ein Klotz am Bein. Den größten Stress aber machen die Gedanken was passiert wenn…
    Noch Fragen an mich? Bitte gern als mail.

    Ich habe da noch was.. Ich habe mein Haus gefilmt. Dass ich da nur über meinem Grundstück geflogen bin, so was ist nicht möglich. Da hätte ich nur einen Fahrstuhl… Und wenn ich höher bin sieht man zwangsläufig auch die anderen Häuser. Ich kann nicht jeden Nachbarn fragen! Wie handhabt das Ihr? Wo kein Kläger, da kein Richter? Wenn mich ein Nachbar bei der Polizei meldet, was dann? Versicherung, bei der Gemeinde angemeldet und dem Luftfahrtamt auch Bescheid gegeben. Aber der Nachbar eben…

    Noch viel Freude

    Klaus

    • Francis | 14.07.2017

      Hallo Klaus,
      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht und entschuldige bitte die sehr späte Antwort. Bei den vielen Kommentaren in unserem Blog ist die Seite hier untergegangen.

      In Deutschland ist das ja mittlerweile sehr streng durch die Drohnen-Verordnung geregelt. Da halten wir uns auch dran bzw. beantragen die erforderlichen Genehmigungen.
      Beste Grüße, Francis

  • Harry Keller | 11.07.2017

    Ich habe im Juli 2017 versucht, eine Bewilligung für einen privaten Flug mit einer kleinen Drohne zu erhalten: die Antwort kam innert 8 Tagen: „Nous vous informons que la délivrance d’une autorisation exceptionnelle d’utilisation d’un aéronef télépiloté par l’Autorité de l’aviation civile est réservée pour les entreprises dont les activités affectent le développement économique (Social, Safety …). Par conséquent, nous avons le regret de ne pas donner une suite favorable à votre demande.“
    Kurz gesagt: privat und ohne öffentliches Interesse gibt es keine Bewilligung in Madagaskar.

    • Francis | 14.07.2017

      Hallo Harry,
      dass sind natürlich keine guten Neuigkeiten zu Madagaskar. Danke dir trotzdem für die Info! Beste Grüße, Francis

  • Daniel | 19.05.2019

    Hallo. Ich war 2018 in Madagskar und hatte eine Mavic Air dabei gehabt. Keine Sau hat sich für die Drohne interessiert. Viele kennen vermutlich nicht das Drohnengesetz oder wissen überhaupt nicht, das es so ein Gesetz gibt.
    Bei Ab- und Anreise gab es überhaupt keine Probleme.

  • Liu Kang | 27.08.2019

    Hallo zusammen,

    ich werde kommenden November nach Mada reisen. Jemand irgendwie aktuelle Informationen? Eigentlich ist der Plan mir bis dahin eine Drohne anzuschaffen, da wir viel rumreisen werden.

    Wir haben einen ausgewanderten Deutschen gefragt (Tourguide) und der meinte, dass sich keine Sau für solche Dinge interessiert und ich solle alle Gesetze vergessen. Alles lässt sich offenbar mit etwas Geld regeln.

  • Danaus | 17.01.2020

    Ich habe vor im April nach Madagaskar zu reisen und habe eine DJI Fly Mini Drohne, die ich gerne mitnehmen würde. Die Drohne punktet damit, dass sie leicht genug ist und man dem ganzen Formularen entgeht. Gilt das auch für Madagascar?

    • Viluzeraptor | 16.03.2020

      Also ich war nun letzten Dezember in Madagaskar und hatte die Frage vorher auch schon gestellt, die mir bis anhin niemand beantwortet hat.
      Nun erzähle ich dir von meinen Erfahrungen:

      Letztendlich hatte ich mich dazu entschlossen, die Drohne doch nicht mitzunehmen und am Flughafen dort wurde ich auch nicht kontrolliert.
      Ich denke aber, dass mit etwas Kleingeld (40.000 Ariari) die Sache auch so unter den Teppich gekehrt werden kann.

      An der Baobab-Allee haben wir einzelne wenige Leute mit Drohnen gesehen. Letztendlich ist die Entscheidung aber bei dir, ob du diese mitnehmen möchtest und im Falle der Fälle diese hergeben kannst.

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