Reisen mit der Drohne: Das musst du bedenken

Unsere DJI Phantom 2 im Einsatz
Unsere DJI Phantom 2 im Einsatz

Wenn du dir eine Drohne kaufst, willst du damit sicherlich auch die schönsten Momente im Jahr verewigen. Dazu zählt für viele der Urlaub. Das Reisen mit einer Drohne ist dabei längst nicht mehr so kompliziert wie noch vor wenigen Jahren. In diesem Beitrag erfährst du alles von uns, was du für deine Reisevorbereitung wissen musst.

Wie schon geschrieben: Wenn du mit einer Drohne verreist, bist du heutzutage sicherlich nicht mehr der erste Drohnen-Pilot im Land. Viele Einheimische und auch die Behörden kennen die fliegenden Kameras längst. Daher kann ich dir an dieser Stelle deine Bedenken ein wenig nehmen. Dennoch geht es nicht ganz ohne Vorbereitung.

Die richtige Drohne zum Reisen

Während wir 2015 noch mit einem eigenen, schweren Drohnen-Rucksack unsere Weltreise starteten, sind Drohnen mittlerweile sehr kompakte Geräte, die locker in einen Rucksack passen. Dabei bieten sie trotzdem eine hervorragende Aufnahme-Qualität und sind einfach zu fliegen.

Zum Reisen sind insbesondere die drei folgenden Drohnen-Modelle zu empfehlen:

Mavic Air 2 von DJI

DJI Mavic Air 2

ab 719,00 €

  • Kamera mit 48 Megapixeln
  • 8K Hyperlapse Aufnahmen möglich
  • Flugzeit von 34 Minuten
  • 4K-Kamera (60 fps)
  • Hinderniserkennung nach vorn und hinten

Zu unserem Testbericht

Die DJI Mavic Air 2 ist ein echtes Power-Gerät, das eine sehr gute Kamera mit exzellenten Flugeigenschaften verbindet. Daher legen wir dir zum Reisen diese Drohne besonders ans Herz.

DJI Mavic 2 Pro

DJI Mavic 2 Pro

ab 1.288,80 €
  • Flugzeit von 31 Minuten
  • 4K-Kamera (30 fps) mit 1″ CMOS Sensor
  • Anpassbare Blende (F2.8 bis F11)
  • Hinderniserkennung nach vorn, hinten, links, rechts und oben

Zu unserem Testbericht

Die DJI Mavic 2 Pro bietet anspruchsvollen Fotografen aktuell die mit beste fliegende Kamera. Daher ist dieser Quadrocopter für Fotografen und Filmemacher die richtige Entscheidung.

DJI Mavi Mini Drohne

DJI Mavic Mini

ab 333,38 €
  • Ultraleichte Drohne mit nur 249 Gramm Aufstiegsgewicht
  • Flugzeit von 30 Minuten
  • 2,7K-Kamera
  • Kein Kollisionsschutz
  • Kein Follow Me Modus

Zu unserem Testbericht

Die DJI Mavic Mini ist ein kleines technisches Wunder. Die Flugeigenschaften sind überraschend gut. Das geringe Gewicht von gerade einmal 249 Gramm sorgt in manchen Ländern für einige rechtliche Erleichterungen. Auch wenn die Kamera nicht ganz so gut ist wie bei den anderen genannten Drohnen, ist sie für viele Urlauber dennoch die beste Wahl.

Falls du weitere Hilfen bei der Auswahl der richtigen Drohne brauchst, empfehle ich dir unseren Ratgeber Drohne kaufen und unsere Aufstellung aller wichtigen Kamera-Drohnen.

Beachte die Drohnen-Gesetze im Urlaubsland

Die Regeln zum Betrieb unbemannter Fluggeräte unterscheiden sich weltweit sehr stark. Deswegen ist es unerlässlich, sich frühzeitig mit den aktuell gültigen Regeln zu beschäftigen. In besonders harten Fällen könnte sonst deine teure Drohne auf der Reise beschlagnahmt werden oder du musst sogar Gefängnis fürchten. Auch wenn es sich um Ausnahmefälle handelt, solltest du dir dessen bewusst sein.

Die Suche nach den gültigen Regeln ist extrem aufwändig. Deswegen findest du auf unserer Internetseite zu fast allen Ländern die gültigen Drohnen-Gesetze. Wir halten die Artikel so aktuell wie möglich. Einen schnellen Einstieg findest du auch über unsere Weltkarte für private Piloten:

Drohnen-Gesetze im Ausland

Weltkarte privat Placeholder
Weltkarte privat

Bei einer gründlichen Vorbereitung steht in den meisten Ländern einem schönen Drohnen-Urlaub also nichts mehr im Weg. Viele Drohnen-Piloten planen ihre Reiseziele mittlerweile anhand unserer Karten.

Mit einer Drohne im Flugzeug

Die meisten Reisen werden wohl in einem Flugzeug stattfinden. Da stellt sich die Frage, ob die Drohne mit ins aufgegebene Gepäck oder ins Handgepäck gehört. Wir nehmen unsere Drohnen seit Jahren immer mit ins Handgepäck aus diesen drei Gründen:

  1. Die Akkus sind Gefahrgut und dürfen nur im Handgepäck befördert werden.
  2. Die Drohne kostet viel Geld und ein Verlust würde schmerzen. Im Handgepäck ist die Wahrscheinlichkeit des Verlustes geringer.
  3. Das normale Gepäck wird oft auf Transportbänder geworfen und ich möchte nicht, dass dabei etwas kaputt geht.

Falls du im Handgepäck nicht genug Platz hast, steht es dir auch meistens frei, deine Drohne im aufgegebenen Gepäck zu transportieren. Ich rate jedoch aus den genannten Gründen davon ab.

In dem Zusammenhang möchte ich nochmal betonen, dass die Ersatz-Akkus immer im Handgepäck transportiert werden müssen. Die Fluglinien haben umfangreiche Richtlinien zum Umgang mit Gefahrgütern, worunter auch die Drohnen-Akkus zählen. Um dir deine Reisevorbereitung zu vereinfachen, haben wir einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben, welche Bestimmungen für den Transport von Drohnen bzw. LiPo-Akkus in Flugzeugen gelten.

Das musst du zum Transport von Drohnen & LiPo-Akkus im Flugzeug beachten

Unsere Erfahrungen an Flughäfen

Mittlerweile ist es in Deutschland zum Standard geworden, dass an Flughäfen ein Sprengstoff-Test durchgeführt wird, sobald das Sicherheitspersonal eine Drohne identifiziert hat. In den meisten anderen Ländern wird am Flughafen einfach der Rucksack gescannt. Ein einziges Mal mussten wir erklären, was sich in unserem Rucksack befindet. Das Sicherheitspersonal am Flughafen von Kalkutta notierte sich schließlich den Vermerk “Toy” mit unserem Passnummern in ein Buch und wir durften weiter.

Gefahren beim Fliegen mit einer Drohne

Francis beim Fliegen In Ella, Sri Lan
Francis beim Fliegen in Sri Lanka

Im Ausland können einige besondere Gefahren lauern, insbesondere im unbekannten Terrain.

Um vorzubeugen, inspizieren wir jeden Flugort nach Stromleitungen, Windrichtung, Passanten und Tieren. Man muss genau wissen, wo sich Personen aufhalten. Man sollte nicht über Menschenmengen fliegen und auch ein Auge dafür haben, ob womöglich jemand etwas stehlen könnte, während man beim Drohnen-Flug abgelenkt ist.

Zudem haben sich bisher vor allem Hunde und größere Vögel als sehr aggressiv gegenüber unseren Drohnen gezeigt. Beim Landen ist es uns schon mehrfach passiert, dass umherlaufende Hunde angerannt kamen und die Drohne anspringen und beißen wollten.
Achte auch darauf, dass du an Gewässern und Küsten nicht in der Nähe von Brutplätzen fliegst sowie die Umgebung immer mit im Blick behältst. Bei uns ist es schon mehrfach vorgekommen, dass ein Adler über unserer Drohne mit Kreisen anfing. Zur Sicherheit der Tiere und der Technik ist es am Besten die Höhe zu minimieren und gegebenenfalls kurz zu Landen. Meist zogen die Vögel dann ab und wir konnten in Ruhe weiterfliegen.

Neben all den kleineren Gefahren, die ich eben genannt habe, ist es allerdings am wichtigsten, sich selbst als Pilot nicht zu überschätzen, schon vor der Reise genügend Flugübung zu haben und Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen.

Es gab schon zu viele Anfänger, die ihre Drohne auf einem Boot ohne genügend Erfahrung gestartet und direkt im Meer versenkt haben. Das ist nicht nur schade um das viele Geld, sondern u.U. auch eine ökologische Katastrophe, wenn die Akkus nicht wieder geborgen werden können.

Fliegen mit Drohne über Wasser von einem Boot aus

Weitere Tipps

Bei Reisen in tropische Länder bzw. Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit besteht die Gefahr, dass sich im Gehäuse der Drohne Schimmel bildet. Um das zu vermeiden, kann man Silica Gel in den Rucksack packen.

Für den Fall, dass man doch einmal von einem Polizisten ausgefragt wird, habe ich noch zwei Dokumente im Rucksack: Die „Declaration of Conformity“ und den englischsprachigen Nachweis für die Haftpflichtversicherung der Drohne.

Eine Versicherung sollte man auf jeden Fall haben. Auf dieser Seite findest du einen Vergleich der besten Drohnen-Versicherungen.

Die besten Drohnen-Versicherungen im Vergleich

Unsere Drohnen-Videos

Auf unseren Reisen sind schon einige Videos entstanden. Schaue diese dir gern als Inspiration an!

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Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit euren Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder ihr Erfahrungen mit uns teilen wollt, dann schreibt uns gern einen Kommentar und wir versuchen euch so schnell wie möglich zu helfen!

Diskussionen zum Thema

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  • Julien | 10.07.2016

    Hätte mal eine Frage darf man eine Drohne ohne Probleme in die USA mitnehmen oder muss ich etwas beachten.

  • Thomas | 11.07.2016

    Hallo ihr beiden,
    Erstmal danke dass ihr so einen Blog gemacht habt, der hilft schon enorm weiter.
    Wollte nochmal was ganz praktisches Fragen: habe eine Phantom 4 und wenn ich die ins Handgepäck mitnehmen kann es da nicht sein dass die samt Koffer oder Rucksack zu groß wird? Was wenn man in eine Maschine kommt, die nicht wirklich guten Stauraum bietet ? Unabhängig von Drohnen habe ich schon Flüge erlebt wo sogar ein kleiner Trolle zu klein war…
    Habe einen speziellen Koffer von ms Cashs für meine Drohne – würdet ihr selbst diese nicht als Gepäck aufgeben ?danke jetzt schon für eure Mühen.
    Liebe Grüße, Thomas

    • Francis | 12.07.2016

      Hallo Thomas,
      ich habe die exakten Abmessungen der P4 gerade nicht im Kopf. Grundsätzlich hängt das natürlich von den Gepäck-Bestimmungen der Airline sowie dem Rucksack/Koffer ab. Bisher haben wir immer einen Platz gefunden (ggf. auch unter dem Sitz) – selbst in kleinen Propellermaschinen. Ist jedoch manchmal schon eng.

      Mittlerweile habe ich von vielen Kopter-Besitzern gehört, dass sie ihre Drohne in einem soliden Koffer als normales Gepäck aufgegeben haben und es zu keinen Problemen gekommen ist. Denke in dem Fall aber daran, die Akkus aus dem Koffer zu nehmen und sie mit ins Handgepäck umzuziehen.
      Hilft dir das erst mal weiter?
      Liebe Grüße, Francis

  • Yannick | 24.07.2016

    Hallo,
    ich würde gerne auf meine Backpacker-Weltreise eine Drohne mitnehmen. Noch habe ich mir keine gekauft, jedoch würde ich das gerne in den kommenden Wochen tun. Ich stelle mir oft die Frage wie kompliziert das Reisen mit einer Drohne wirklich ist. Neben den ganzen rechtlichen Dingen die es zu beachten gibt sehe ich vor allem die Aufbewahrung der Drohne in Hostels als problematisch an. Gerade auch weil ein Koffer für die Drohne sehr auffällig ist und wahrscheinlich die meisten ahnen das man so einen Equipmentkoffer wohl kaum für eine Zahnbürste anschafft.
    Ist es schwierig ein Hostel zu finden das entsprechend große Schließfächer hat? Reicht es aus die Drohne im abgeschlossnen Koffer/Rucksack im Hostel zurück zu lassen? Berechnen die Hostels für diese Schließfächer extra Kosten?
    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Gruß, Yannick

    • Francis | 01.08.2016

      Hallo Yannick,
      deine Bedenken teilen wir, weshalb wir so gut wie nie in einem Schlafsaal übernachten. Wir zahlen dann lieber ein paar Euro mehr für ein Doppelzimmer. Deswegen kann ich dir die meisten Fragen gar nicht so ohne weiteres beantworten. Doch wenn wir bisher in Hostels geschlafen haben, gab es meistens große Schließfächer (ohne Extra-Gebühr). Ich denke also schon, dass du das Equipment gut verstaut bekommst.
      Hoffentlich hilft dir die Antwort!
      Beste Grüße,
      Francis

      • Yannick | 02.08.2016

        Vielen Dank für deine Antwort das hat mir schon sehr weiter geholfen! Sonst findet man im Internet zu diesem Thema keine Informationen und auf gut Glück die Drohne mitzunehmen, nur um dann festzustellen, dass man mehr Stress als Spaß damit hat wollte ich auch nicht riskieren.
        Nur inwiefern unterscheidet sich das Doppelzimmer vom Schlafsaal in diesem Hinblick? Bis jetzt habe ich nur Hostels gefunden, bei denen die Schließfächer auf dem Gang sind. Oder kann man seine Drohne im Zimmer liegen lassen ohne Bedenken, wenn man ein Doppelzimmer hat? Wenn du mir noch mal erklären könntest wie du diesen Punkt gemeint hast wäre ich dir sehr dankbar!
        Vielen Dank für deine Hilfe und liebe Grüße

        Yannick

  • Vincent Reardon | 01.08.2016

    Ist es wirklich so einfach ohne größere Probleme am Flughafen durch die Kontrollen zu kommen, da ich mir sehr gerne für meine reise vlogs auch eine drohne kaufen möchte und ich nicht möchte das diese teure Drohne aufgegabelt wird bei der Kontrolle und ich noch Strafe bezahlen muss und die Drohne eingenommen wird :(

    • Francis | 01.08.2016

      Hallo Vincent,
      solang du in keinem Land unterwegs bist, in dem Drohnen komplett verboten sind (siehe auch https://drohnen-camp.de/drohnen-gesetze-weltweit/), sollte es keinen Ärger geben.
      In den nächsten Wochen wirst du hier noch mal einen eigenen Artikel zum Transport von Coptern im Flugzeug finden.
      Sonnige Grüße, Francis

  • Fabian | 23.08.2016

    Hallo,

    ich wollte euch nur mitteilen, dass es fast unmöglich ist, im Oman eine Drohne zu benutzen bzw. sie überhaupt erst am Flughafen einzuführen.
    Mir wurde sie sofort abgenommen! Bitte aktualisiert die Weltkarte bezüglich des Fliegens im Oman, nicht dass noch jemand dort Probleme mit seiner Drohne bekommt.

    Lg

    • Francis | 23.08.2016

      Hallo Fabian,
      danke für die Infos. Habe schon mehrfach gehört, dass man vor der Einreise eine Genehmigung beantragen muss, sonst bleibt der Kopter am Flughafen. Hast du probiert, vorher eine Erlaubnis zu bekommen?
      Die Karte ist schon seit einiger Zeit angepasst.
      Beste Grüße, Francis

      • Fabian | 23.08.2016

        nein, eine Genehmigung hatte ich leider nicht – wusste nicht wo ich so etwas beantragen kann – jedenfalls habe ich nach 1,5 Stunden Diskussion die Drohne wieder zurückbekommen :)

      • Francis | 23.08.2016

        Cool, Hartnäckigkeit zahlt sich eben doch aus ;) Von den anderen habe ich gehört, dass man den Kopter sonst bei der Ausreise zurück bekommt.

  • Skorpju | 11.09.2016

    Kurze Frage: muss man etwas bestimmtes machen wenn man mit einer 500 Gramm Drohne nach Namibia will?…und darf man auch über Tiere fliegen ?

    • Francis | 12.09.2016

      Hallo Skorpju,
      scheinbar gibt es noch immer keine neuen Regularien in Namibia: https://drohnen-camp.de/drohnen-gesetze-in-afrika/#namibia
      Allerdings solltest du nicht über Tiere fliegen, ohne die Erlaubnis von der Verwaltung des Nationalparks einzuholen. Das kann auf der einen Seite die Tiere aus der Region vertreiben. Zum anderen kann das für dich mit saftigen Strafen enden (Geld/Gefängnis). Zumindest ist das in vielen anderen afrikanischen Ländern so. Falls du in Nationalparks fliegen willst, hole dir unbedingt die Erlaubnis von den Rangern.
      Ich wünsche einen erlebnisreichen Urlaub!
      Viele Grüße,
      Francis

      • Skorpju | 12.09.2016

        Ok vielen vielen Dank!!! Ihr habt echt eine super Seite….find das super…Danke für die Tipps und noch einen schönen Abend…bei weiteren Fragen melde ich mich …Echt super…1000 dank!

  • Skorpju | 13.09.2016

    Hallo nochmal eine kurze Frage…ich möchte mir eine Drohne kaufen…weiß aber nicht welche…kenn mich auch nicht so gut aus und bräuchte Empfehlungen…Plädiere zur Phantom 3 Standard…aber bin für Tipps offen… Danke schonmal im Vorraus

    • Francis | 14.09.2016

      Hallo Skorpju,
      wofür möchtest du die Drohne denn nutzen? Vor allem zum Fliegen/zum Filmen von Landschaften/um dich selber zu fotografieren/…
      Bei einem Gewicht von 500 Gramm ist logischerweise nicht so viel Technik mit an Board. Wenn du magst, kannst du hier verschiedene Kopter miteinander vergleichen: https://drohnen-camp.de/drohne-mit-kamera/
      Hilft dir das weiter? Viele Grüße, Francis

      • Skorpju | 14.09.2016

        Ja das hilft…vielen vielen Dank…melde mich ma wenn ich mir eine Drohne geholt habe

  • Tobi | 09.10.2016

    Hi, ich mache nächstes Jahr eine organisierte Rundreise durch Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland. Der größte Teil mit Bus aber einzelne Passagen werden mit nem Schiff befahren. Hat dort jemand Erfahrung ob es Probleme geben könnte meine Drohne (Phantom 3) aufs Schiff zu bekommen? Natürlich will ich nicht vom Schiff aus starten, sondern nur für die Überfahrten im Handgepäck mitnehmen. Wird dort überhaupt an den Häfen das Gepäck durchleuchtet, sodass es Probleme geben könnte?
    LG Tobi

    • Francis | 10.10.2016

      Hallo Tobi,
      selber habe ich zwar keine Erfahrungen in der Region, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da Probleme geben wird. Habe noch nie gehört, dass jemand wegen einer Drohne nicht auf ein Schiff gelassen wurde.
      LG Francis

      • Tobi | 10.10.2016

        Danke für die Antwort. Ich habe mal irgendwo gelesen, das jemand die Drohne abgenommen wurde, bevor er auf die AIDA gehen wollte. Weiß jetzt auch nicht wie da die genauen Umstände waren, aber bei mir sind es eher kleinere Schiffe bzw. Fähren, also hoffe ich doch mal, das alles gut geht :D
        Bei den Regeln auf dem Festland muss ich doch auch eigentlich nur die normalen Dinge beachten, die man fürs Ausland liest und das ich neuerdings meine Drohne mit Name und Telefonnummer kennzeichnen muss oder!? Weil die Frage ist inwiefern das alles auf aktuellem Stand geschrieben steht. Und wenn ich in ner Flugverbotszone bin, meldet sich die Phantom 3 doch sowieso automatisch, sodass ich erst gar nicht starten kann oder?

      • Francis | 11.10.2016

        Wenn du dich mit den Regeln in Deutschland auskennst, dann ist das schon mal eine gute Grundlage: https://drohnen-camp.de/drohnen-gesetze-in-deutschland/

        Und darauf basierend solltest du dich dann schlau machen, was die entsprechenden Regeln in den Reiseländern sind. Auf die No Fly Areas von DJI würde ich mich nicht allein verlassen. Die sind zwar einprogrammiert, sind aber nicht unbedingt auf dem neusten Stand.

      • Tobi | 11.10.2016

        Die deutschen Bestimmungen sind mir vertraut, ging jetzt nur um Skandinavien, aber deiner Seite zu entnehmen sind dort die Regeln für private Piloten nicht gänzlich andere. Dann vielen Dank für die Infos :)

  • Daniel | 28.10.2016

    Hallo Francis,
    ich gehe in drei Wochen mit meiner Frau an Bord der Aida. Kannst du was zu den Bestimmungen sagen ob ich da ohne Genehmigung fliegen darf?

    Die Route befasst die Länder :
    Kolumbien / Cartagena
    Panama / Colon
    Costa Rica / Puerto Limon
    Grand Cayman / George Town
    Jamaika / Montego Bay
    Dominikanische Rep. / Samana
    Tortola / Road Town
    St. Maarten / Philipsburg
    Antigua / St. Johns

    Vielleicht weisst ja was darüber :-)

    Vielen Dank im Voraus
    Daniel

  • Dietmar | 12.11.2016

    Wir sind nächstes Jahr für einige Wochen in Costa Rica und möchten eine Phantom 4 mit nehmen. Ich laß zwar schon das da auch jemand mit einer Quadrocopter hinreisen möchte kenne aber die Bestimmungen nicht. Erbitte Infos.
    Als Info wir waren Aug./Sept auf Sardinien. Hinflug ohne Kontrolle, Rückflug einmal kurz abgepinselt. Wir sahen während unserer 24Tage keine andere Person mit einem Quadrocopter. Wer den 1. von unserer Sardinienreise sehen möchte hier der Link und viel Spaß: https://youtu.be/_EqoNGtlOso
    Gruß Dietmar

  • Dietmar | 15.11.2016

    Ich hoffe, das ich nicht weiter mit Werbung belästigt werde!

  • Christina | 05.12.2016

    Hallo Francis,
    vielen Dank für Deinen tollen Blog und die vielen hilfreichen Tips zum Thema Copter. So konnte ich auch in Erfahrung bringen, dass in Kambodscha – unserem nächsten Urlaubsziel – das Drohenfliegen prinzipiell erlaubt ist. Angkor Wat ist flugtechnisch ohnehin eine No-Go Area (also auch keine Heißluftballons), von daher verschmerzbar, dass genau dort nicht geflogen werden darf.
    Um Volumen zu sparen, möchte ich mir gerne die faltbare Karma von GoPro zulegen, wenn sie denn auf dem Markt ist. Das Gimbal und ein Case sind bereits im Lieferumfang, und das Packmaß ist mit 53 x 32 cm in jeden Rucksack unterzukriegen.
    Hier ein paar Details von GoPro zur Karma: https://de.shop.gopro.com/EMEA/karmatechspecs
    Da ich die Drohne nur für den Privatbereich nutzen möchte und das Gewicht unter 5kg liegt, benötige ich (zumindest in D) keine Aufstiegsgenehmigung. Ist das korrekt?
    Liebe Grüße
    Christina

  • Christina | 20.12.2016

    Lieben Dank, Francis.
    Inzwischen bin ich noch nicht weiter mit der Copter-Auswahl. Wie Du geschrieben hast, die Karma wurde zurückgerufen. Die Mavic wird zur Zeit nur schleppend ausgeliefert und ob ich bis spätestens Anfang April bis zu unserer Kambodscha -Reise eine in den Händen halte, ist damit fraglich. Die Mavic wäre mein Favorit. Klein und super Filmqualität. Die Parrot Bebop2 überzeugt mich nicht in der Bildqualität. Die Yuneec Breeze klingt zwar interessant, hat aber nur eine geringe Reichweite. Und inzwischen habe ich mir die Phantom 3 Pro bestellt, aber ich sehe mich noch nicht bei 40 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit in Kambodscha damit rumtapsen, da ich noch zusätzlich eine GoPro und eine Spiegelreflex mitbringe. Bin gespannt, mit welchem Modell ich am Ende fliegen werde

    • Francis | 23.12.2016

      Hallo Christina, wir waren ja mit einer ähnlichen Ausrüstung unterwegs und haben alles gut in einem Rucksack transportiert bekommen. Schau dir mal hier den Manfrotto an – vielleicht ist das was für dich: https://drohnen-camp.de/drohnen-rucksack-vergleich/
      Liebe Grüße und viel Spaß mit dem Phantom, Francis

    • Dietmar | 24.01.2017

      Hallo Christina mittlerweile dauert die Auslieferung nicht mehr so lange, wenn Du jetzt bestellst hast Du den Mavic Pro spätestens mitte Februar. Alles Gute, Dietmar

  • Peters | 29.12.2016

    Hallo, Güner

    ich bräuchte bitte Hilfe bei der Anmeldung der Drohne. Fliege in 3 Wochen nach Cannes, Frankreich. Wenn du bitte dich bei mir mal melden könntest unter [email protected]

    Danke und Gruß
    Eugen Peters

  • Tom Hartmann | 23.01.2017

    Hi Francis, erstmal Vielen Dank für die ganzen Infos hier. Da werde ich ja noch Tage brauchen bis ich mich so richtig hier rein gelesen habe. Aber ich meine bereits alle Fragen bezüglich des Drohnen Rucksacks gelesen zu haben und mir ist immer noch nicht ganz klar wie du das handhabst.
    Du selbst sprichst ja von 2 verschiedenen Rucksäcken die dir gefallen, aber auch vom backpacken. Bist du wirklich auf einem backpackingtrip (großer Rucksack) plus dein Drohnen Rucksack?
    Ich frage denn ich möchte ab März einen längeren backpacking trip unternehmen, weiß aber noch nicht wie ich die Drohne transportieren kann, Hartschale viel zu groß, sperrig, schwer und der schöne Rucksack zu groß und umständlich. Ich habe die DJI Phantom 3 Standart.

    Liebe Grüße Tom

    • Francis | 23.01.2017

      Hi Tom,
      wir waren fast zwei Jahre mit großem Backpack und Copter unterwegs. Ende März geht es auch weiter. Den Drohnen-Rucksack habe ich immer vorn vorm Bauch. Das geht schon. War am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile finde ich das völlig normal. Hoffentlich hilft dir die Antwort!
      Beste Grüße, Francis

  • Eva | 23.01.2017

    Super Artikel und sehr guter Blog. Muss euch mal ein großes Lob da lassen. LG

    • Francis | 23.01.2017

      Danke Eva! :)

  • Horst | 21.03.2017

    Hallo Francis, super Blog.
    Will im Oktober nach Südafrika, natürlich mit Drohne (Phantom 3). Verstehe ich das Richtig, ich nehme die Drohne im Rucksack mit, einschliesslich 3 Akkus und steige in den Flieger ein, ohne irgendwem bescheid zu sagen? Vor Ort will ich natürlich die Leute (Ranger oder Logebesitzer) fragen, ob man fliegen darf oder nicht. Soll das so einfach sein?
    Grüße Horst

    • Francis | 20.04.2017

      Hallo Horst,
      ja es ist so einfach! ;) Viel Spaß in Südafrika – vielleicht fliegen wir dieses Jahr auch noch hin.
      LG Francis

  • Fabienne | 20.04.2017

    Super Blog. Gratulation.

    Wir werden ab Mai für 2 Monate nach Australien, Fiji, Tahiti und die Cook Inseln gehen. Können es kaum erwarten und freue uns, unsere Mavic Pro dort fliegen zu lassen.

    Wir können euch dann gerne updaten, was wir für Erfahrungen mit diversen Airlines (Air Tahiti, Air Tahiti Nui, Emirates, Singapore Airlines, Fiji Airways, Air New Zealand, Air Rarotonga, Virgin Australia, Qantas) gemacht haben.

    Eine Versicherung weltweit haben wir natürlich. Wie macht ihr das auf Reisen? Habt ihr die Police übersetzen lassen auf Englisch? Oder musstet ihr die noch nie vorweisen?

    • Francis | 20.04.2017

      Hallo Fabienne,
      klingt nach einem tollen Trip! Viel Spaß dabei. Wir hatten immer nur die deutsche Version dabei. Allerdings musste wir die noch nie jemanden vorweisen.
      Liebe Grüße,
      Francis

  • Tobi | 06.12.2017

    Hallo zusammen,

    Danke für diesem super Blog mit den vielen tollen Impressionen und Tipps!

    Ich werde in drei Wochen per Kreuzfahrtschiff eine Weltreise über Südamerika, Südafrika, Madagaskar, Seychellen, Sri Lanke bis nach Hongkong machen.

    Um diese tollen Eindrücke festzuhalten, spiele ich mit dem Gedanken, mir eine Drohne anzuschaffen. Da ich hier noch Neuling bin, wollte ich einmal Infos sammeln. Ich favorisiere gerade die DJI Spark gegenüber der DJI Mavric Pro. Sie ist zwar von der Qualität nicht so gut, aber ich vermute, dass ich die kleine Drohne einfacher bedienen kann und viel wichtiger ohne größere Probleme in jeden Hafen durch die Kontrollen bringen kann. Oder meint ihr, da gibt es weniger Probleme oder „gleich“ wie bei einer Mavric Pro? Da ich nur 4 bis 5 Stunden tagsüber in den Häfen liege (manchmal vielleicht auch mal über Nacht), sollte das schnelle Aufnehmen mit der Spark einfacher gehen oder?

    Damit ich loslegen kann, brauch ich die Drohne und eine Haftpflichtversicherung,wenn ich alles richtig gelesen habe. Oder hab ich etwas vergessen?

    Danke euch!

    • Francis | 11.01.2018

      Hallo Tobi,
      es kommt immer ein wenig darauf an, was du machen möchtest. Aber für ein paar Urlaubserinnerungen und für stressfreies Reisen ist die Spark sicherlich sehr gut geeignet.
      Genau, du brauchst eine Drohnen-Versicherung und du solltest dich natürlich mit den Gesetzen in den einzelnen Ländern auseinandersetzen. Entsprechende Quellen findest du ja oben im Artikel :)
      LG Francis

  • Dietmar | 07.12.2017

    Hallo Tobi, wenn Du Madagaskar besuchst würde ich keine Drohne mitnehmen, denn ich besuche nächstes Jahr Nosy Be ( vorgelagerte Insel von Madagaskar ) und ich habe leider nach der Buchung erfahren, das die Gesetze sehr streng sind und man schon nur für den Besitz einer Drohne am Flughafen verhaftet werden kann und mit Gefängnisstrafen rechnen muß.

    • Francis | 11.01.2018

      Puhh, dass die Strafen so hoch sind und schon allein für den Besitz gelten, das war mir neu. Das wäre natürlich nicht so schön..

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