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Die Parrot Disco kurz vorgestellt

Mit der Parrot Disco Drone wurde das erste Mal eine Starrflügler-Drohne vorgestellt, die bei einer breiten Basis von Hobby-Fliegern Anklang finden dürfte. Die neue Innovation aus Frankreich soll bis zu 45 Minuten in der Luft bleiben können. In diesem Beitrag erfährst du, was sonst schon zur Drohne bekannt ist.

Die wichtigsten Funktionen der Parrot Disco im Überblick

Das wäre eine Sensation: 45 Minuten Flugzeit für eine Drohne, die für eine breite Fangemeinde erschwinglich ist. Möglich soll das durch den Aufbau eines Starrflüglers werden. Anstelle von mehreren vertikal ausgerichteten Rotoren treibt nur ein horizontal ausgerichteter 8“-Propeller am Heck die Parrot Disco Drone an. Wie bei einem Flugzeug bleibt die Disco Drone dank der Tragflächen in der Luft.

Die bereits erwähnte Flugzeit von 45 Minuten ist damit der überzeugendste Grund zum Kauf der Drohne. Darüber hinaus sind keine Neuerungen bekannt. Es scheint so, als würden die weiteren Funktionen denen der Parrot Bebop 2 entsprechen.

Die FullHD-Kamera ist wieder an der Nase angebracht und verfügt über eine digitale Bildstabilisierung in drei Achsen. Fotos werden mit einer Auflösung von 14 Megapixeln gespeichert.

Soweit bisher ersichtlich, wird die Disco Drone ausschließlich mit dem bekannten Parrot Skycontroller ausgeliefert. An den Skycontroller kannst du dein Smartphone oder Tablet andocken und schließlich die Flugmanöver vom Boden aus mit zwei Joysticks steuern. Reichweiten von 2 Kilometern sollen möglich sein. Beachte jedoch, dass du diese Distanzen in Deutschland nicht ausreizen darfst.

Wenn dir dein Tablet zur Bildübertragung nicht reicht, kannst du auch eine FPV-Brille an den Skycontroller anschließen. In der Brille werden neben der Liveübertragung des Kamera-Bildes auch Telemetrie-Daten wie Fluggeschwindigkeit, Flughöhe und Entfernung der Drohne angezeigt (On Screen Display).

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Falls du bereits eine RC-Fernsteuerung besitzt, dann kannst du diese auch für die Parrot Disco Drone verwenden.

Sehr praktisch ist die Funktion zum autonomen Starten und Landen der Drohne. Per Knopfdruck lässt sich somit dein Flugmanöver starten oder landen. Zum Starten musst du der Disco Drone jedoch noch einen kleinen Schubs geben, damit diese die Lüfte erobern kann. Das autonome Landen ist auch dann möglich, wenn sich die Drohne noch weit entfernt befindet. Auf deinen Befehl hin kommt sie automatisch zurück und setzt dann bei Startpunkt zur Landung an. Diese Return to Home Funktion wird durch das verbaute GPS- und GLONASS-Modul möglich.

Dank der satellitengestützen Navigationssysteme kannst du in der Parrot-App Flugpläne definieren. Du legst dazu ganz einfach fest, welche Punkte die Disco Drohne nacheinander abfliegen soll und der Starrflügler absolviert diese Strecke.

Video-Vorstellung der Parrot Disco Drone

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Lieferumfang der Drohne

Im Lieferumfang der Parrot Disco Drone FPV sind enthalten:

  • Parrot Disco fixed-wing drone
  • 1 Batterie mit 2.700 mAh inkl. Ladegerät
  • USB-Kabel
  • Bedienungsanleitung
  • 2 Ersatzpropeller
  • Parrot Skycontroller 2 inkl. Befestigung für Smartphones bzw. Tablets
  • Parrot Cockpit FPV-Brille
  • Gurt

Für wen lohnt sich der Kauf? Fazit zur Parrot Disco

Leider gibt es bis jetzt keine Erfahrungswerte zur Parrot Disco. Ich bin gespannt, ob die Versprechen von Parrot eingehalten werden können. Etwas schade finde ich, das in der zugegebenermaßen hohen Preiskategorie noch immer kein wirkliches Gimbal wie bei der DJI Phantom 4 Pro verbaut ist sowie die Kameraauflösung nur bis FullHD reichen soll. Doch bevor wir ein Urteil fällen, müssen wir wohl abwarten, bis die Parrot Disco Drone endgültig zum Verkauf angeboten wird.

Häufige Fragen zur neuen EU-Drohnenverordnung

Muss ich mich registrieren, wenn ich eine Parrot Disco besitze?

Ja, die Parrot Disco ist schwerer als 250 Gramm und hat eine Kamera, sodass du dich als Drohnenbetreiber registrieren musst. In Deutschland ist das über diese Plattform möglich. Mehr Informationen haben wir für dich in unserem Beitrag zur Registrierungspflicht zusammengestellt.

Brauche ich einen EU-Drohnenführerschein, um die Parrot Disco fliegen zu dürfen?

Ja, die Parrot Disco gehören mit ihren 750 Gramm zu den Drohnen, die du nur mit einem entsprechenden Führerschein fliegen darfst. Sie hat noch kein EU-Klassenkennzeichen (z.B. C0, C1, C2…), sodass sie zu den Bestandsdrohnen zählt. Derzeit wird geprüft, ob und wie sie rückwirkend einer Drohnenklasse zugeordnet werden kann. Bis darüber Klarheit herrscht, gelten bis 31.12.2022 diese Vorgaben in der Offenen Kategorie:

  1. Einsatz mit mindestens 50 Metern Abstand zu Menschen:
    • Alter DE-Kenntnisnachweis von anerkannter Stelle plus neuer EU-Kompetenznachweis A1/A3 (Kleiner Führerschein) und Selbsterklärung praktischer Kenntnisse (bis 31.12.2022) oder
    • Neues EU-Fernpilotenzeugnis A2 (Großer Führerschein)
  2. Einsatz unter Bedingungen der Unterkategorie A3 (Gefährdung Unbeteiligter ausschließen, mindestens 150 Meter Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten):
    • Alter DE-Kenntnisnachweis (bis 31.12.2022) oder
    • Neuer EU-Kompetenznachweis A1/A3 (Kleiner Führerschein)
Mehr Informationen zu den neuen europäischen Drohnenführerscheinen findest du in diesem Beitrag.



Benötige ich eine Drohnen-Versicherung für die Parrot Disco?

Ja, in Deutschland musst du für deine Parrot Disco eine Haftpflichtversicherung abschließen. Wir stellen dir in unserem Beitrag zu Drohnen-Versicherungen verschiedene Anbieter vor und geben dir Tipps, worauf du achten musst.

Muss ich an die Parrot Disco eine Plakette anbringen?

Ja, eine Kennzeichnungspflicht gibt es auch mit den europäischen Regeln. Dazu musst du an deiner Parrot Disco deine elektronischen Registrierungsnummer (e-ID) befestigen.

Du möchtest noch mehr über die EU-Drohnenverordnung wissen? In unserem Video-Kurs geben wir dir einen umfassenden Einblick.

Zum Video-Kurs “Einführung in die EU-Drohnen-Verordnung”

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Foto von Francis
Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, dir hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit deinen Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder du Erfahrungen mit uns teilen willst, dann schreibtuns gern einen Kommentar und wir versuchen dir so schnell wie möglich zu helfen! Du willst noch mehr Tipps? Dann schau dir auch gern unsere Plus-Mitgliedschaft an. Als Plus-Mitglied erhältst du Zugriff auf all unsere Video-Kurse, die Drohnen-Spots, eine Versicherung (optional) und vieles mehr. Jetzt informieren

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