Kasko für die Drohne: Lohnt sich das?
Verfasst von Francis Markert | Letzte Aktualisierung am 02.10.2025 | 0 Kommentare

Wenn du eine Drohne besitzt, weißt du: Die kleinen Fluggeräte machen unglaublich viel Spaß, sind aber auch empfindlich. Schnell kann es zu einem Crash kommen. Sei es durch eine Windböe, einen Fehler bei der Bedienung oder durch einen technischen Defekt. Während die Haftpflichtversicherung Schäden Dritter abdeckt, schützt sie nicht deine eigene Ausrüstung. Genau hier kommt die Kaskoversicherung für Drohnen ins Spiel.
In diesem Beitrag erfährst du, was eine Drohnen-Kasko abdeckt, wann sie sinnvoll ist und worauf du beim Abschluss achten solltest.
Was ist eine Drohnen-Kaskoversicherung?
Die Kaskoversicherung funktioniert ähnlich wie beim Auto: Sie übernimmt die Reparatur- bzw. Wiederbeschaffungskosten, die durch eine Beschädigung, Zerstörung oder Verlust der Drohne entstehen.
Und zu so einem Schaden kann es kommen, wenn deine Drohne aufgrund eines Bedienfehlers abstürzt, deine Ausrüstung geklaut oder beim Transport beschädigt wird, ein technischer Fehler eine Kollision verursacht oder es zu einem Wasserschaden kommt.
Du siehst also: Es kann recht schnell zu einem Schaden kommen und in dieser Situation hilft dir die Kaskoversicherung weiter. Dabei hat sich jedoch noch keine klassische Unterscheidung in Vollkasko oder Teilkasko (wie beim PKW) eingebürgert.
Für wen lohnt sich eine Kaskoversicherung?
Eine Kaskoversicherung ist nicht für jeden Drohnenpiloten ein Muss. Sie lohnt sich dennoch in vielen Fällen.
Insbesondere wenn die Ausrüstung mehr als 1.000 Euro gekostet hat, kann man über den Abschluss der Kaskoversicherung nachdenken. Das trifft auf die beliebtesten Modelle wie die DJI Mini 5 Pro, DJI Mavic 4 Pro oder die DJI Matrice 4T zu. Bei all den Geräten trägst du ein hohes finanzielles Risiko, das du mit der Kasko absichern kannst.
Außerdem empfehlen wir die Kaskoversicherung, wenn du…
- mit dem Drohnenfliegen gerade erst anfängst und die Wahrscheinlichkeit für einen Pilotenfehler noch recht hoch ist.
- mit der Drohne viel auf Reisen bist, da es so schneller zu einem Transportschaden oder einem Diebstahl kommen kann.
- aufgrund der beruflichen Nutzung stark auf die Drohne angewiesen bist und im Ernstfall schnellen Ersatz brauchst.
- eine Drohne leasen möchtest, da der Leasinggeber die Kasko als Voraussetzung für den Vertrag festlegt.
Wer regelmäßig Drohnen steuert, schon viel Erfahrung und eine gewisse Routine erlangt hat, kann ggf. auf eine Kaskoversicherung verzichten. Allerdings kommt es auch in diesen Fällen gelegentlich zu Beschädigungen (z.B. beim Transport), gerade durch die häufigen Einsätze.
Keine Empfehlung für eine Kasko können wir aussprechen, wenn sich der Wert deiner Ausrüstung auf wenige hundert Euro beläuft (z.B. bei einer DJI Neo). Dann kommt man finanziell besser, wenn man im Schadensfall den Betrag selbst trägt.

Unterschiede zwischen Kasko- und Haftpflichtversicherung
In Beratungsgesprächen fällt uns häufig auf, dass Drohnenbesitzer die beiden Versicherungen häufig verwechseln. Hier eine kurze Gegenüberstellung:
Kaskoversicherung:
Deckt Schäden an der eigenen Ausrüstung (z. B. nach Absturz) für Reparatur oder Neubeschaffung ab. Ist freiwillig, aber sinnvoll.
Haftpflichtversicherung:
Deckt Schäden, die du Dritten zufügst (z. B. wenn deine Drohne ein Auto zerkratzt). Pflicht in Deutschland und vielen anderen Ländern!
Die Kombination aus beiden Versicherungen bietet den bestmöglichen Versicherungsschutz. Dabei sollte man beide Versicherungstypen in unterschiedlichen Verträgen haben. Denn nach einem Schadensfall ist es nicht unüblich, dass der Versicherer den Vertrag kündigt.
Worauf solltest du beim Abschluss achten?
Die Angebote unterscheiden sich zum Teil stark voneinander. Daher solltest du dir im Klaren sein, was du im Schadensfall von deinem Kaskoversicherer erwarten kannst.
Beim Vergleichen von Tarifen lohnt es sich, genau hinzusehen. Achte auf:
- Deckungssumme: Wird der Neuwert ersetzt oder nur der Zeitwert?
- Selbstbeteiligung: Manche Tarife haben Eigenanteile von 100 bis 300 Euro.
- Geltungsbereich: Gilt der Schutz nur in Deutschland, innerhalb der EU oder weltweit?
- Einschränkungen: Manche Versicherer schließen Rennen, FPV-Flüge oder Nachtflüge aus.
- Zubehör: Sind die Fernsteuerung, Akkus etc. mitversichert?
- Verwendungszweck: Gilt die Kasko nur für die private Nutzung oder auch für professionelle Einsätze?
Unsere Empfehlung
Wir haben die wichtigsten Anbieter miteinander verglichen und empfehlen dir die private Kaskoversicherung von helden.de. In unserem Vergleich war dieses Angebot am günstigsten und hat zudem den besten Leistungsumfang.
1 Monat sparen beim Abschluss einer Drohnen-Kasko-Versicherung
Mitversichert sind bei diesem Angebot alle relevanten Schadensereignisse und der Schutz gilt sogar weltweit. Pro Vertrag kann eine Drohne im Wert von bis zu 10.000 Euro versichert werden.
Der Jahrespreis ist abhängig vom Wert deiner Drohne und beginnt bei 100 Euro. Mit unserem Gutschein sparst du einen Monat auf den Jahresbeitrag.
Und das Beste: Mit unserem Helden Code MYRD6 sparst du dauerhaft eine Monatsrate und kannst dein Equipment ab 114,58 Euro absichern.
Gutscheincode: MYRD6
Einlösen kannst du den Gutschein unter folgendem Link:
Was du sonst noch wissen solltest
Hebe unbedingt die Rechnungen für deine Drohne und das Zubehör auf, damit du anhand dessen deine Schadenshöhe nachweisen kannst.
Kommt es zu einem Schaden, mach unbedingt Fotos von den Beschädigungen. Sollte deine Drohne abstürzen und nicht wieder geborgen werden können (z.B. durch Absturz über einem Gewässer oder einen Fly-Away), versuche unbedingt Screenshots von der Flugbahn zu machen (z.B. in der DJI Fly App) und sichere die Flugaufzeichnungen.
Und zu guter Letzt: Setze deine Drohne vorsichtig im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften ein. Wer sich nicht an die Sicherheitsvorgaben hält, kann nicht damit rechnen, dass eine Versicherung für entstandene Schäden aufkommt. Wer grob fahrlässig handelt, riskiert natürlich den Versicherungsschutz.
Fazit: Kaskoversicherung – Sicherheit für dein Fluggerät
In der Regel kann man schon sagen, dass sich der Abschluss einer Kaskoversicherung für die Drohne lohnt. Denn ein Schaden tritt schneller auf als man denkt. Das bekommen wir in den Gesprächen mit der Community immer wieder mit. Und ein Schaden bzw. ein Verlust bringt oft Kosten im vierstelligen Bereich mit sich. Die geringe Versicherungsgebühr ist daher eine gute Investition.
Kaskoversicherung für Drohne abschließenHast du noch Fragen zur Drohnen-Kaskoversicherung? Schreib uns in die Kommentare!
Drohnen-Gesetze in Grönland
Beruf Fernpilot: Mit Drohne Geld verdienen
Drohnen-Gesetze in El Salvador
Drohnen-Gesetze in Albanien
Kommentare zu diesem Beitrag: Fragen stellen und mitdiskutieren