Drohnen-Gesetze auf den Philippinen

Drohne fliegen auf den Philippinen

In diesem Beitrag findest du die Gesetze für die Nutzung von Drohnen auf den Philippinen.

Für private Zwecke darfst du deine Drohne auf den Philippinen nutzen. Alle Drohnen über 250 Gramm müssen bei der CAAP registriert werden. Die Registrierung ist für Touristen und Einheimische gleichermaßen verpflichtend. Für die Einfuhr deiner Drohne benötigst du keine gesonderte Genehmigung.  

Viel komplizierter ist es, wenn du gewerbliche Interessen verfolgst.

Solange du dich bei privaten Flügen an die folgenden Regeln hältst, benötigst du keine spezielle Genehmigung.

Drohnen-Kategorien auf den Philippinen

Drohnen werden nach Gewicht und Nutzung klassifiziert. Wann eine Registrierung oder Genehmigung notwendig wird, haben wir für dich in folgender Übersichtstabelle zusammengefasst:

KategorieGewichtNutzungRegistrierungLizenzGenehmigungVersicherung
Open≤25 kgFreizeitJa (>250g)NeinNein*Empfohlen
SpecificJedesKommerziellJaJa (RPL)Ja (CoA)Pflicht
Specific>25 kgJedeJaJa (RPL)Ja (CoA)Pflicht
CertifiedJedesz.B. PersonenbeförderungJaJaJa + CoAPflicht

Erklärungen zur Tabelle:
*Außer in kontrollierten Zonen, dann Special Permit erforderlich
CoA = Certificate of Authorization
RPL = Remote Pilot License

Überblick: Drohnen-Gesetze in Philippinen

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:400 Fuß (121,9 Meter) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherung.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Nein.
Mehr Infos zu Drohnen-Plaketten
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.

Für Drohnen ab 250 Gramm

Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
Kontaktdaten

Civil Aviation Authority of the Philippines:
manila_caap@gmail.com

Hilfreiche Links:CAAP Regulierung

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Weitere Vorschriften für Drohnen-Piloten auf den Philippinen

Drohnen-Flüge dürfen auf den Philippinen nur innerhalb der Sichtweite erfolgen.

Drohnen dürfen ohne vorherige Genehmigung bis zu einem Aufstiegsgewicht von 25 Kilogramm genutzt werden. Schwerere Drohnen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch die Civil Aviation Authority of the Philippines (CAAP)

Wir empfehlen dir zudem die Absicherung über eine Multicopter-Versicherung, die für Kosten Dritter aufkommt, wenn es durch deinen Copter zu einer Beschädigung kommen sollte.

Sicherheitsabstände und Flugverbote

Der Abstand zu Flughäfen muss jederzeit mindestens 10 Kilometer betragen. Zu unbeteiligten Personen ist ein Minimalabstand von 30 Metern einzuhalten.

Der Betrieb von unbemannten Flugobjekten in besiedeltem Gebiet (z.B. bei Marktplätzen oder Schulen) und über Menschenansammlungen ist nicht gestattet. Halte mindestens 150 Meter Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Freizeitgebieten.

Drohnen dürfen auf den Philippinen nur bei Tageslicht betrieben werden. Der Transport und Abwurf von Gegenständen sind verboten.

Vorschriften für gewerbliche Drohnen-Piloten

Für gewerbliche Flüge ist eine Lizenzierung bei der CAAP notwendig. Dafür müssen mehrere Tests absolviert und entsprechende Flugerfahrung nachgewiesen werden:

  • CAAP Application Form Nr. 542
  • Training Certificate (mindestens 5 Stunden Flugtraining)
  • Spezifikationen der Drohne
  • Foto der Drohne mit Seriennummer
  • Knowledge Test Result (Theorieprüfung)
  • 2 Passfotos (1×1, weißer Hintergrund)

Die Kosten variieren je nach Trainingsanbieter und liegen zwischen ₱10.000 – 30.000.

Touristische Sonderzonen

Boracay:

  • Private Flüge sind nicht erlaubt
  • Kommerzielle Flüge: nur mit Genehmigung (Special Permit)
    • Kosten für Einheimische: ~₱10.000 pro Drohne
    • Kosten für Touristen: ~₱50.000 + ₱1.000 pro Drohne
  • Hochzeiten/Events: mit Permit möglich

Manila/NAIA:

  • 10 km Sperrzone rund um Ninoy Aquino International Airport
  • Strenge Durchsetzung
  • Keine Ausnahmen ohne Special Permit

Palawan (El Nido, Coron):

  • Grundregeln gelten
  • Lokale Genehmigungen für bestimmte geschützte Gebiete erforderlich
  • Respekt vor Umwelt und Privatsphäre

Cebu (Oslob Whale Sharks):

  • Spezielle lokale Regelungen
  • Drohnenbetrieb oft eingeschränkt zum Schutz der Tiere

Eine No-Fly Zones Karte kannst du bei der CAAP anfragen.

Bei Verstoß wird deine Drohne beschlagnahmt und eine Geldstrafe fällig. Bei schweren Verstößen gibt es womöglich strafrechtliche Konsequenzen. Außerdem bekommst du deine Drohne bei illegaler Nutzung nicht zurück.

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für die Philippinen haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die philippinische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der philippinischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selbst Erfahrungen mit deiner Drohne auf den Philippinen gesammelt hast!

Francis Profilbild Hexagon
Über den Autor

Francis Markert ist der Experte, wenn es um die private oder professionelle Drohnennutzung geht. Als erfahrener Drohnenpilot hilft er dir dabei, deine Drohne effizient und rechtssicher einzusetzen. Seit vielen Jahren widmet sich Francis der Ausbildung von Drohnenteams und Einzelpersonen, um deren Sicherheit im Umgang mit Drohnen zu gewährleisten. Er ist seit 2020 ein vom Luftfahrtbundesamt anerkannter Prüfer und darf neben praktischen und theoretischen Schulungen auch Prüfungen zu den großen Drohnenführerscheinen (Fernpilotenzeungis A2 und STS) abnehmen.

Mit seiner Ausbildungs- und Beratungstätigkeit unterstützt Francis professionelle Anwender in Unternehmen und Behörden genauso wie interessierte Einzelpersonen. Außerdem ist Francis Autor des erfolgreichen Buches „Drohnen: Die große Fotoschule“ und Mitbegründer von Drohnen-Camp Plus, dem Mitgliederbereich für die Drohnencommunity.

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