Drohnen-Gesetze in Peru

Drohne fliegen in Peru

In diesem Beitrag findest du die peruanischen Drohnen-Gesetze.

In 2025 wurden die Regelungen für Drohnenpiloten übersichtlicher. Demnach ist es auch für Touristen einfacher geworden, Drohnen in Peru zu fliegen.

Einreise nach Peru mit Drohne

Beachte, dass du deine Drohne bei der Einreise auf dem Zoll-Formular angeben musst, sonst drohen 250 US$ Strafe. Beim Zoll musst du etwa 18% des Kaufwertes als Kaution hinterlegen, die du bei deiner Ausreise zurückbekommst. Bewahre die Quittung also gut auf. Die Kaution dient als Mehrwehrtsteuer, falls die Drohne doch im Land bleiben sollte. Die Rückerstattung erfolgt am Flughafen bei Ausreise und dauert 1-2 Stunden. Plane also genug Zeit am Flughafen ein!

Registrierung deiner Drohne in Peru

Für Drohnen unter zwei Kilogramm, die nur für Freizeitzwecke geflogen werden, ist keine Registrierung erforderlich.

Für Drohnen über zwei Kilogramm sowie kommerzielle Flüge benötigst du eine Registrierung bei der DGAC und eine Pilotenlizenz. Seit Januar 2025 gibt es ein vereinfachtes Online-Registrierungssystem.

Die Kosten für die Pilotenlizenz betragen aktuell 13 USD und für die Betriebsgenehmigung 440 USD. Die Bearbeitung dauert etwa 30 Tage.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Peru

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:400 Fuß (121,9 Meter) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherung.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Nein.
Mehr Infos zu Drohnen-Plaketten
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.

Für alle gewerblich genutzte Drohnen und privat genutzte Drohnen ab 2 kg

Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
Kontaktdaten

DGAC: rpas-dgac@mtc.gob.pe

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Flugverbotszonen in Peru

An religiösen Plätzen und auf dem Machu Picchu ist das Fliegen einer Drohne verboten.

Auch über archäologische Stätten (Sacred Valley, Sacsayhuamán, Choquequirao, etc.) und in Nationalparks wie Paracas oder Manu sind Drohnenflüge nicht erlaubt.

Im Nationalpark Huascarán oder für Flüge in städtischen Gebieten z.B. Lima, Cusco und Arequipa kannst du eine Genehmigung bei der MTC/DGAC beantragen. Der Antrag muss mit Datum, Uhrzeit und Koordinaten des geplanten Fluges eingereicht werden.

Für Drohnenaufnahmen des berühmten Rainbow Mountains ist ebenfalls eine Genehmigung der lokalen Behörden erforderlich. In ländlichen Gebieten gibt es wohl keine zusätzlichen Einschränkungen.

Halte 4 km Abstand zu Flughäfen, Regierungsgebäuden und Militäranlagen sowie 30 Meter Abstand zu Straßen, Menschenmengen und Gebäuden.

Peruanische Besonderheiten

Drohnenbetreiber müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Fliege deine Drohne nur bei Tageslicht und guten Sichtbedingungen. Aktuell darf eine Drohne nur eine Stunde am Stück in der Luft sein. Bei der Landung muss der Akkustand noch bei mindestens 20% liegen.

Führe alle Dokumente (Zollquittung, eventuell Pilotenlizenz und Registrierung) mit dir, sodass du sie bei Kontrollen vorzeigen kannst, um Strafen zu vermeiden.

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Peru haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die peruanische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der peruanischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deiner Drohne in Peru gesammelt hast!

Francis Profilbild Hexagon
Über den Autor

Francis Markert ist der Experte, wenn es um die private oder professionelle Drohnennutzung geht. Als erfahrener Drohnenpilot hilft er dir dabei, deine Drohne effizient und rechtssicher einzusetzen. Seit vielen Jahren widmet sich Francis der Ausbildung von Drohnenteams und Einzelpersonen, um deren Sicherheit im Umgang mit Drohnen zu gewährleisten. Er ist seit 2020 ein vom Luftfahrtbundesamt anerkannter Prüfer und darf neben praktischen und theoretischen Schulungen auch Prüfungen zu den großen Drohnenführerscheinen (Fernpilotenzeungis A2 und STS) abnehmen.

Mit seiner Ausbildungs- und Beratungstätigkeit unterstützt Francis professionelle Anwender in Unternehmen und Behörden genauso wie interessierte Einzelpersonen. Außerdem ist Francis Autor des erfolgreichen Buches „Drohnen: Die große Fotoschule“ und Mitbegründer von Drohnen-Camp Plus, dem Mitgliederbereich für die Drohnencommunity.

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