Drohnen-Gesetze in Frankreich

Drohne in Frankreich fliegen

Frankreich ist leicht zu erreichen und stellt damit ein interessantes Reiseziel dar. In diesem Beitrag erfährst du, welche Gesetze du als Drohnen-Pilot in unserem Nachbarland berücksichtigen musst.

In Frankreich gibt es regelmäßige Veränderungen bei den Drohnen-Gesetzen. Zu Beginn des Artikels möchten wir dir eine Übersicht über die französischen Auflagen geben.

Bitte beachte, dass Frankreich als Mitglied der Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) die EU-Drohnenverordnung übernimmt, die am 31.12.2020 in Kraft tritt. Informationen zu den neuen Regeln findest du in unserem Übersichtsartikel und auf den dort verlinkten Seiten.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Frankreich

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:150 Meter (492,1 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für private und gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Nach erfolgreicher Registrierung wird der Drohne eine Nummer zugewiesen, die gut sichtbar (im Abstand von 30 cm mit bloßem Auge erkennbar) daran angebracht werden muss.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.

Die Registrierung ist ab 800 Gramm Aufstiegsmasse erforderlich und erfolgt online über das Portal AlphaTango.

Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen

Registrierung und Online-Test

Ab einem Gesamtgewicht von 800 Gramm musst du deine Drohne registrieren und einen kostenlosen Online-Test absolvieren. Das geht recht unkompliziert über das Portal AlphaTango, das auf Französisch und Englisch verfügbar ist.

Bevor du den Test aufrufen kannst, musst du zunächst ein Training absolvieren. Es besteht aus mehreren kurzen Erklärvideos zu den Sicherheitsbestimmungen und Regeln. Sie sind sehr anschaulich, gut verständlich und ebenfalls auf beiden Sprachen verfügbar. Den Test kannst du erst ab einem Alter von 14 Jahren machen, wenn du jünger bist, benötigst du zum Fliegen eine Begleitperson über 18, die den Test bestanden hat. Du musst alle Testfragen richtig beantworten, kannst ihn aber unbegrenzt wiederholen. Nach Bestehen ist das Zertifikat 5 Jahre lang gültig.

Bei der Registrierung musst du einige Daten deiner Drohne angeben. Sobald du registriert bist, bekommst du per E-Mail eine Nummer zugeschickt, die du gut sichtbar an deiner Drohne anbringen musst. Gut sichtbar bedeutet, dass sie mit bloßen Auge in 30 Zentimetern Entfernung zu lesen sein muss. Die Registrierung ist höchstens 5 Jahre gültig.

Fernidentifikation

Ab dem 29. Juni 2020 müssen in Frankreich Drohnen, die 800 Gramm und mehr wiegen, mit einem Funksender ausgestattet sein. Dieser überträgt per Funksignal (WLAN) in regelmäßigen Abständen die Kennung der Drohne sowie Informationen zum aktuellen Flug (Koordinaten, Geschwindigkeit, Kurs). Die Kennung wird bei AlphaTango hinterlegt, sodass die Behörden Zugriff darauf haben. Die Strafe für das Nichtvorhandensein eines Funksenders geht bei 135 Euro los. Ausnahmen gelten für Modell- und Sportflieger sowie unbemannte Flugsysteme, die nur in Innenräumen genutzt werden.

Für uns waren passende Transponder bei den großen französischen Elektrohändlern bisher schwer zu finden. Auf der Seite Dronavia werden welche angeboten, jedoch können wir nichts über deren Qualität sagen. https://www.dronavia.com/boutique/

Wer sich und seine Drohne noch bis zum 29. Juni 2020 registriert, kann von einer Übergangsfrist profitieren. Für die Nachrüstung mit dem Funksender ist dann noch bis 29. Dezember 2020 Zeit.

Wenn du die Registrierung erst nach dem 29. Juni 2020 vornimmst, musst du auch nicht gleich mit Strafen rechnen. Bußgelder werden erst ab dem 1. November 2020 fällig. Mehr Informationen findest du in diesem Informationsblatt (auf Französisch).

Mittlerweile hat DJI für einige Drohnenmodelle ein Update herausgebracht, das die mit dem Gesetz kompatible Fernidentifikation ermöglicht. Dafür müssen die Geräte über die DJI GO 4-App oder den DJI Assistant 2 aktualisiert werden. Auf AlphaTango kann dann die Identifikationsnummer bestehend aus 1581E und der Seriennummer des Controllers eingetragen werden. Bisher ist das Update laut dem Blog der Elektromarktkette Studiosport für DJI Mavic 2 Pro und Zoom, DJI Matrice 300, DJI Phantom Pro 4 V2.0 und Pro + V2.0 bekannt. Es wird erwartet, dass es auch für die folgenden Modelle zur Verfügung stehen soll: DJI Mavic 2 Enterprise Zoom, DJI Mavic 2 Enterprise Dual, DJI Phantom 4 RTK, DJI Phantom 4 Multispectral, DJI Matrice 200 V2, DJI Matrice 210 V2, DJI Matrice 210 V2 RTK.

Weitere Regeln für den Betrieb von Drohnen in Frankreich

Die in Frankreich maximal zulässige Flughöhe von Drohnen liegt bei 150 Metern über Grund. Jedoch gibt es zahlreiche Beschränkungsgebiete, in denen du nicht aufsteigen darfst oder in denen nur eine geringe Flughöhe zulässig ist. Die entsprechenden Gebiete kannst du mit der oben verlinkten Karte einsehen. Die farbigen Flächen haben folgende Bedeutung:

  • Rot: Flugverbot für Drohnen
  • Pink: Maximale Flughöhe von 30 Metern
  • Orange: Maximale Flughöhe von 50 Metern
  • Gelb:Maximale Flughöhe von 100 Metern

Für alle anderen Flächen gilt die maximale Flughöhe von 150 Metern.

Drohnen dürfen nur innerhalb der Sichtweite verwendet werden. Bei FPV-Flügen muss eine zweite Person anwesend sein, die die Drohne mit bloßem Auge überwacht. Du darfst deine Drohne in Frankreich nur bei Tageslicht nutzen. Auch bei entsprechender Beleuchtung ist die Nutzung bei Nacht nicht erlaubt.

Private Multicopter dürfen ein Gewicht von bis zu 25 Kilogramm haben.

Sicherheitsabstände und Flugverbote

Du musst immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Flugplätzen einhalten. Zu großen Flughäfen gilt ein Mindestabstand von 10 Kilometern.

Ein Flugverbot für Drohnen gilt im gesamten Stadtgebiet von Paris. Auch in anderen Städten darfst du deine Drohne nur auf Privatgrundstücken fliegen lassen. Darüber hinaus dürfen Drohnen nicht in der Nähe von Atomkraftwerken, militärischen Einrichtungen, an historischen Denkmälern und in Nationalparks genutzt werden. Flugverbotszonen kannst du in der oben verlinkten Karte einsehen.

Das Überfliegen von Menschen ist in Frankreich nicht gestattet.

Vollautomatische Flüge (z.B. Waypoints, Point of Interest) sind in einem Umkreis von 200 Metern um den Piloten gestattet, wenn die maximale Flughöhe bei 50 Metern liegt, du jederzeit die Kontrolle zurückerlangen kannst und die Drohne nicht mehr als 2 Kilogramm wiegt.

Vorschriften für gewerbliche Drohnenflieger

Gewerbliche Copter-Piloten müssen in Frankreich mehrere Auflagen erfüllen. Unter anderem musst du Theorie- und Praxistests in französischer Sprache bestehen sowie diverse Genehmigungen einholen.

Bei Verstößen gegen die französischen Gesetze kann eine Geldstrafe von bis zu 75.000 Euro oder eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr verhängt werden.

Gut zu wissen

Die hier aufgelisteten Regeln gelten auch für das Überseegebiet Französisch Polynesien.

Frequenzbestimmungen: 100 mW für die 2,4 GHz-Frequenz

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Frankreich haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die französische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der französischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Frankreich gesammelt hast!

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Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit euren Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder ihr Erfahrungen mit uns teilen wollt, dann schreibt uns gern einen Kommentar und wir versuchen euch so schnell wie möglich zu helfen!

Diskussionen zum Thema

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  • Peter | 23.04.2019

    Morgen ich wollte in die Camargue und verstehe nicht ganz wo und wie die Genehmigung einzuholen ist zum flieger der Mavic und wo ich fliegen darf? Ob Ihr bitte helfen könntet. Danke

  • Peter | 13.05.2019

    Hallo Zusammen, wir wollen im Juni an die Verdon Schlucht und in die Provence. Verstehe ich es Richtig das die Registrierung erst für Drohnen ab 800gr. notwendig ist. Darunter, also z.b. meine Mavic Air (430gr,) benötige ich keine Registrierung, da ich nur privat fliege. Natürlich halte ich mich an alle Vorgaben und Zonen. Gruß Peter E.

  • Klaus | 28.05.2019

    So verstehe ich das auch. Kostenlose Schulung und Registrierung der Drohne auf französisch oder englisch erst ab Drohnengewicht 800g (bis einige wenige Kilos)
    für private Drohenflüge unter z.B.
    https://alphatango.aviation-civile.gouv.fr/login.jsp notwendig. Schulung auch bei kleineren Drohnen empfehelnswert. Ist recht amüsant gemacht.
    Für alle Drohen, die Film- und Fotoaufnahmen machen gelten zusatzlich folgende Ausschlusszonen:
    https://www.legifrance.gouv.fr/jo_pdf.do?id=JORFTEXT000038191339 (über die Departementsnummer findet man die Gebiete recht schnell)
    ansonsten eben die bekannte Drohenenkarte für Frankreich:
    https://www.geoportail.gouv.fr/donnees/restrictions-pour-drones-de-loisir

  • Klaus | 28.05.2019

    Hier auf französisch nochmal ein anderes interessantes Dokument, zumal es von einer offiziellen Webseite der Verwaltung stammt:
    https://www.ecologique-solidaire.gouv.fr/sites/default/files/Guide_aeromodelisme_modeles_reduits_drones_de_loisir.pdf

  • Benjamin | 03.06.2019

    Hallo zusammen,

    ich fliege demnächst nach Guadeloupe in den Urlaub und möchte gerne meine Mavic mitnehmen. Bisher finde ich keine aussagekräftigen Infos, ob ich dort überhaupt fliegen darf, ob ich eine Erlaubnis brauche oder ob es ohne geht??
    Die Deutsche Botschaft in Paris konnte mir auch keine Informationen geben.

    Wer kann mir evtl. weiterhelfen?
    Vielen lieben Dank!

  • Thomas | 03.06.2019

    Hallo, ja, kann ich
    Wir waren letztes Jahr im Dezember 3 Wochen auf Guadeloupe (Basse Terre und Grand Terre) und hatten bis auf einen superschlauen deutschen Urlauber am Plage de la Perle in Deshaies keinerlei Probleme. Der war der Meinung der Strand sei Privatbesitz und deshalb wäre das fliegen verboten (völliger Unsinn!) Ich hab dann den Akku meiner Mavic leergeflogen und gut wars. Ansonsten keinerlei Probleme bei der Einreise oder auch beim Fliegen auf Guadeloupe oder ein der Inseln. Viel Spaß in der Karibik, wir fliegen im Januar 2020 wieder für 4 Wochen, natürlich mit der Mavic
    Bilder und auch Videos findest du bei Instagram auf “toms_travelworld”

    Gruß Tom

  • Peter | 18.06.2019

    Ich möchte im September mit dem Wohnmobil nach Südfrankreich! Ich habe auch schon eine Registriernummer über Alpha Tango. Da ich weder französich noch englisch spreche (72 Jahre alt, in der Schule nie gelernt) habe ich mir das SWichtigste mittels Google Übersetzer übersetzt. Erfahren habe ich also, dass ich die Re für Drohengistriernummer auf meinen Kopter (DJI Phantom 3 SE) anbringen muss. Größe? Beschaffenheit? Reicht da ein Aufkleber aus Papier?
    Ich habe einen deutschen Kenntnisnachweis, reicht der oder muss ich für meine DJI Phantom 3 SE noch eine französiche Unterweisung machen? Wenn ja, wo, geht das Online? Meine Drohne hat ein Gesamtgewicht von ca. 1,2Kg. Muss kich sonst n och etwas beachten?? Möchte deswegen keinen Ärger? Soviel ich gesehen habe, ist fast die ganze französiche Mittelmehrküste Flugsverbotszone für Drohnen!?

  • Peter | 19.06.2019

    Hallo,
    meine obigen Fragen haben sich ALLE erledigt, ich habe nicht nur die Registrieruneg meiner Drohne mit entsprechender Nummer, nein, ich habe auch – ohne jegliche englisch/französich Sprach-Kenntnisse – den Lern-, Übungs- und letztlich den 20 Fragen Katalog zu 100% abgearbeitet und geschafft. Hier mal ein besonderes Lob an den Google-Übersetzer! Alles musste er mir übersetzen. In den Lern- und Übungsvideos in welchen man die Texte NICHT markieren kann, hilft er mir mit seiner Kamera-Funktion! (Etwas hakelig zwar, aber mit etwas Geschick und Ruhe machbar) alle anderen Fragen und Antwortspielchen heme ich mit dem “Inline-Translater” hervorragend und verständlich übersetzen lassen können. Nunsteht meiner Fahrt und dem Vergnügen mit meinem Phantom 3 SE die französiche Landschaft von oben zu geniesen – da wo es erlaubt ist, seölbstverständlich -. Wäre ich einer der beiden Sprachen mächtig wäre es sicher noch schneller gegangen. So aber habe ich einen Nachmittag geopfert. Übrigens, von meinem deutschen Kurs und Fragenkatalog für den Kentnisnachweis unterscheiden sich die Fragen kaum, also frohen Mutes rann!
    Grüße Peter B.

  • Michael | 24.06.2019

    Hallo Francis,
    möchte am Wochenende mit einer DJI Mavic Air in Frankreich fliegen. In deiner Beschreibung wird gesagt es ist erlaubt mit Genehmigung. Aber wo bekomme ich die? Gruß Michael

  • Peter | 14.10.2019

    Hallo,

    Ihr schreibt unter dem Stichwort Drohnenkewnnzeichen: NEIN, dies ist nicht richtig! Ich habe meine Drohne DJI PH3SE nach bestandenem Kentnisnachweis angemeldet und ein Drohnenkennzeichen UAS-FR-13XX erhalten, was in max 30 Cm Sichtabstand gut lesbar auf der Drohne zu befestigen ist!!! Genau dieses prangt nun an meinem Kopter!

  • Peter | 14.10.2019

    Beides kann man hier https://fox-alphatango.aviation-civile.gouv.fr/en/ erledigen! Dies ist für Drohnen ab einem Abfluggewischt von 800gr > UNBDINGT erforderlich.

    Zur Vorgehensweise:

    1. Die Seite https://fox-alphatango.aviation-civile.gouv.fr/en/ aufrufen!

    2. die zwei unten auf der Seite angezeigten Abteilungen, beginnend von links nach rechts durcharbeiten!

    3. Auf die dritte Abteilung klicken um die Prüfung für den Kenntnisnachweis erfüllen (20 Fragen, KEINE FEHLER ERLAUBT!) Kann aber problemlos wiederholt werden!
    übrigens, die dritte Abteilung lässt sich erst öfnnen, wenn man die beiden vorherigen auch DURCH gearbeitet hat. ;-)

    4. nach (hoffentlich) bestandener Prüfung kann man hier auch seine Drohne – in meinem Falle eine DJI Phantom 3SE – registrieren lassen. Dazu muss man wahrheitsgemäß einige
    Fragen über seinen Kopter, unter anderem die Seriennummer, Hersteller und Gewischt angeben und erhält daraufhin dann KOSTENLOS eine Mail mit der Registrierungsnummer.
    diese muss in einem Abstand von 30 cm für Jedemann gut lesbar auf dem Kopter angebracht werden.

    Beides, also den Kenntnisnachweis nach erfolgter Prüfung sowie die Registrierbescheinigung für Euren Kopter – WICHTIG! DER Kopter muss in allen Einzelheiten den Daten auf der Registrierbescheinigung entsprechen!!! Ein Umlabeln auf ein anderes Gerät geht somit nicht! – Inwieweit dies strafbar ist und wenn wie geahndet wird, weiß ich nicht!

    • Tina | Drohnen-Camp-Team | 26.10.2019

      Hallo Peter,
      vielen Dank für den Hinweis und die ausführliche Beschreibung! Wir werden den Artikel oben entsprechend aktualisieren.
      Viele Grüße
      Das My-Road-Team

  • Sebastian | 15.10.2019

    Servus✌
    Kann mir vielleicht jemand Auskunft über Neukaledonien geben?
    Ich hab in der verlinkten Karte geschaut aber dort wird die Insel nicht aufgeführt.
    Auf der Insel gibt es doch bestimmt andere Gesetze wie auf dem Festland, oder?

    Wäre nett wenn mir da jemand helfen kann.

    • Tina | Drohnen-Camp-Team | 26.10.2019

      Hallo Sebastian,
      das ist wirklich ein spezielles Ziel, aber deine Frage ist sehr interessant. Wir haben auf die Schnelle einige Infos dazu gefunden, werden sie bei Gelegenheit auch im Text unterbringen. Generell gelten die französischen Regeln, jedoch hat die Insel Einschränkungen, was die Einfuhr von Funkgeräten betrifft. Für einige benötigst du eine Genehmigung der Funkagentur. Hier findest du die Drohnenbestimmungen (auf Französisch) und hier die Infos zum Import, hier das dazugehörige Antragsformular auf Englisch. Wir hoffen, das hilft dir erstmal weiter und falls du mit deiner Drohne nach Neukaledonien reist, würden wir uns über deinen Erfahrungsbericht freuen.
      Viele Grüße
      Das My-Road-Team

  • Ulli | 07.11.2019

    Hi Francis,

    NEU Marvic mini..muss hier auch eine Registrierung in Frankreich efolgen?

    • Sumit | 20.06.2020

      Hallo Leute,
      was muss ich den bei der Registrierung für meine DJI MAVIC 2PRO bei dem Punkt:

      „The aircraft is equipped with an image sensor“

      angeben. Und was genau bedeutet das?

      Vielen Dank für eure Hilfe.

      Viele Grüße
      Sumit

      • Tina | Drohnen-Camp-Team | 23.06.2020

        Hallo Sumit,
        bei diesem Punkt geht es darum, ob deine Drohne mit einer Kamera ausgestattet ist. Dies wird über den Bildsensor abgefragt. Bei der Mavic 2 Pro ist die Antwort also ja.

  • Peter | 28.12.2019

    Da sie ein Gewischt von unter 250 Gramm hat, glaube ich nicht, dass sie registriert werden muss, ob der Kenntnisnachweis erforderlich ist, da bin ich überfragt. Aber, schau doch einfach einmal hier:https://fox-alphatango.aviation-civile.gouv.fr/en/ (wenn Du kein oder wenig englisch kannst, Google übersetzt ausreichend gut!

  • Florian | 22.01.2020

    Moin zusammen,
    gibt es Drohnenbeschränkungen für La Reunion? Da sind auf der verlinkten Karte keine Verbotszonen eingezeichnet, nicht einmal am Flughafen.

    Hat da jemand Erfahrungen?

    Vielen Dank
    Florian

  • Hermann | 09.06.2020

    die Karte, die im o.g. Link empfohlen wird ist zwar hervorragend aber nur online und mit langer Ladezeit aufrufbar.
    unter
    https://play.google.com/store/apps/details?id=tech.drone_spot.DroneSpotAndroid
    habe ich diese Karte als App im Playstore gefunden.
    Zusätzlich sind bereits bei YouTube veröffentlichte Videos verlinkt.

    Hilfreich!

  • urs | 27.06.2020

    Könnt ihr hier Berichten, wann und wo die obligaten Funksender erhältlich sind?
    merci

    • Tina | Drohnen-Camp-Team | 28.06.2020

      Hallo,
      wir hatten bisher wenig Erfolg bei der Suche. Man könnte ja meinen, dass die großen Elektrohändler damit werben, aber dem scheint nicht so. Wir haben nur eine Seite gefunden, auf der Sender angeboten werden, die den französischen Bestimmungen entsprechen sollen, Dronavia. Leider können wir nichts über deren Qualität oder Funktionalität sagen. Wir freuen uns aber über jeden Hinweis.
      Viele Grüße

  • Dirk | 20.11.2020

    Hallo,

    erstmal ein riesiges, dickes WOW, an die Macher der Seite!! Einfach der Wahnsinn, was Ihr da zusammengestellt und recherchiert habt! Echt irre!!! RESPEKT!!!

    Etwas zu mir:

    Ich bin sowohl neu hier, als auch eher Anfänger, als Drohnenpilot ( abgesehen von so einer kleinen Drohne ).

    Ich bin ein 56-jähriger Deutscher, mit Wohnsitz in Frankreich. Seit 6 Jahren durch einen Unfall Frührentner.

    Eine Drohne wollte ich eigentlich nur, um ab und zu mal das Dach meines Hauses abzufliegen und nach Beschädigungen, Bewachsung und den Kandel zu schauen.
    Da lohnte sich keine hochpreisige Drohne.

    Jedoch merkte ich schnell, die leichte Drohne war ein Fehlkauf, da der leichteste Windhauch die Drohne vom Kurs abbrachte.
    So flog ich ab und an im Wohnzimmer, was nicht gut für die Zimmerpflanzen war, die ab und zu gestutzt wurden. Auch die Drohne litt. Daher verschwand sie wieder in der Versenkung.

    Aber das Thema Drohne reizte mich weiterhin. Als Frührentner kann ich mir leider kein Markenprodukt leisten, wollte aber auch nicht wieder eine Drohne, die nach dem ersten Flug sich als Fehlkauf erweist.

    Vergangene Woche war es dann soweit, daß ich ein Sonderangebot nutzte und mir eine “China-Drohne” mit gehobener Ausstattung zulegte. Der erste Eindruck nach dem Auspacken war wertig. Sie ist mit 585gr schwere, als die erste und mit GPS-Mode gegen Kursabweichungen durch einen Windhauch gewappnet.

    So fand am Montag, verbotenerweise, der Jungfernflug auf meinem Grundstück statt.
    Ich war schon mal, für meine Bedürfnisse, begeistert.
    Sehr gute, stabile Flugeigenschaften und die 4k Kamera mit elektronischer Bildstabilisierung lieferte hervorragende Aufnahmen von dem Dach.

    Ich wollte nach den Jungfernflug mehr!

    Doch dann schoß mir ein Gedanke durch den Kopf: ” Was darf ich in Frankreich überhaupt mit meiner Drohne?”
    So machte mich im Internet auf die Suche nach Gesetzestexte und las bei Google
    “Dronen-Camp”.
    Schon der erste Eindruck machte…..Eindruck! Ich kam aus dem Stöbern nicht mehr raus. Sogar Gesetze für verschiedene Länder in einer tollen Übersicht.

    Und dann kam die Ernüchterung und der Schock!

    Laut Karte Frankreich, darf ich die Drohne noch nicht mal auf meinem eigenen Grund und Boten fliegen! Ja verdammt, was ist denn das für eine……, ein Bockmist!

    Okay, es muß gewisse Regeln und Vorschriften geben, die einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand gebührt, aber für manchen halt, als Gesetz, schriftlich vor Augen gehalten werden muß.

    Aber, was ich da sonst noch rund ums Drohnenfliegen lesen mußte…….die verschiedenen Vorschriften der Länder!?!?
    Ein Chaos!!
    Die Dame EUROPA würde es vermutlich JUSTIZA nach machen und sich die Augen verbinden, wenn sie sähe, was da unter ihrem Namen getrieben wird!!
    Das bezieht sich nicht nur auf’s Drohnenfliegen.
    Als sogenannter Grenzgänger hatte und habe ich da katastrophale Erfahrungen machen müssen.

    Da wird der Spaß an einer Sache unter Bergen von Bürokratie begraben und zwar so tief, daß man zum Lachen gleich in den Keller gehen kann!

    Jetzt kommt auch noch dazu, daß ich noch nicht mal in eine Flugzone fahren könnte, da die nächste Verordnung dies untersagt!

    Die Verordnungen zu Corona!

    Denn, wir dürfen max. 1 Stunde, im Umkreis von 1km das Grundstück verlassen und das auch nur, wenn wir eine Bescheinigung mit uns führen. In dieser Bescheinigung sind 5 Gründe vorgegeben, warum wir das Haus verlassen und Spaß ist da nicht dabei.

    Also, doch wieder in den Keller, zum Spaß haben und Lachen!

    Nur ein Beispiel aus der Vergangenheit zur Zusammenarbeit von 2 europäischen Behörden.
    Bevor wir nach Frankreich zogen, ließen wir unsere Führerscheine in den europäischen Führerschein umschrieben.
    Meiner Frau wurde im Krankenhaus der Geldbeutel gestohlen. Natürlich mit allen Papieren drin.
    Nun wollte sie bei der Führerscheinbehörde in Saarbrücken einen neuen FS beantragen.
    Tja, was soll ich sagen, sie bekam keinen ausgestellt. Dafür sei die Behörde am Wohnort zuständig.
    Die Präfektur in Forbach sagte auch NEIN. Sie habe in Frankreich noch keinen FS ausgestellt bekommen, also gäbe es keinen neuen FS.
    Zum Glück hatte sie von der Polizei ja dieses Ersatzdokument.
    Denn der Streit zwischen den Behörden zog sich fast 6 Jahre!! hin.
    Irgendwann bekam ich den Tipp, ich weiß gar nicht mehr woher, ich sollte mich an die Präfektur des Departement wenden. Was ich online direkt tat und auch online einen FS beantragen konnte, nachdem eine vereidigte Übersetzerin sämtliche Dokumente aus Deutschland ins Französische übersetzt hatte.
    Nach einem halben Jahr kam ein brauner DIN A4 Umschlag mit dem alten, rosa FS drin. Ohne Anschreiben, ohne Erklärung!
    Da fragt man sich, warum haben wir uns beim Umzug einen europäischen FS ausstellen lassen????

    Und so geht es immer, wenn wir mit Behörden der beiden Mitgliedsstaaten der EUROPÄISCHEN UNION zu tun haben. *grrrh* Hoch lebe Europa.
    Unsere Politiker fordern von uns Bürgern, wir sollen Europa leben. Aber von solchen Hürden wissen DIE nichts!

    Ich glaube auch nicht, daß dieses
    “einheitliche, europäische Gesetz für Drohnenpiloten”, durch Länder spezifische Gesetze wieder torpediert wird!

    Sorry EUROPA!!

    So, genug Roman geschrieben, vielleicht kann ich ja aus meinen Erfahrungen, die ich zwischen den Ländern noch machen werde, hier etwas beitragen kann.

    In diesem Sinne, macht weiter so, ganz liebe Grüße aus Béning-lès-Saint-Avold

    Dirk

    • Francis | 20.11.2020

      Hallo Dirk,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und das freundliche Feedback – das freut uns! Ich melde mich nochmal per Mail.
      Beste Grüße,
      Francis

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