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In wenigen Monaten wird es ernst und es treten neue Regeln für den Betrieb von Drohnen in Kraft. Aktuell arbeiten wir mit Hochdruck an einem Videokurs, in dem wir dir die komplexen Regeln anschaulich erklären werden. All unseren Lesern, die sich bis zum Kursstart für unseren Newsletter anmelden, schenken wir einen kostenlosen Zugriff. Sei dabei und melde dich sofort an, damit wir dir deinen Zugang reservieren können!

Drohnen-Gesetze in Argentinien

Mit Drohne in Argentinien fliegen

In diesem Beitrag haben wir für dich die aktuellen Drohnen-Gesetze in Argentinien zusammengefasst, damit du gut auf deine Reise vorbereitet bist.

Grundsätzlich ist das Fliegen von Drohnen zu privaten Zwecken erlaubt. Komplizierter wird es hingegen, wenn du eine Drohne zu gewerblichen Zwecken im Land nutzen möchtest. Wir erklären dir für beide Fälle, was zu tun ist, wenn du eine Drohne in Argentinien nutzen möchtest.

Neue Regeln ab Juli 2020

Argentinien hat die alten Regeln aus dem Jahr 2015 überarbeitet und ein neues Gesetz geschrieben, das am 1. Juli 2020 in Kraft tritt. Hier geben wir einen Überblick über die Änderungen für Drohnenpiloten.

Drohnen werden in mehrere Kategorien unterteilt, am relevantesten sind die Klassifizierungen nach Verwendungszweck und Gewicht.

Verwendungszweck:

  • Freizeit: Nutzung für Freizeit, Hobby und ähnliches, ohne Gewinnabsicht
  • Kommerziell: Nutzung gegen eine Gegenleistung oder mit Gewinn

Gewicht:

  • Klasse A: bis 500 Gramm
  • Klasse B: mehr als 500 Gramm bis 5 Kilogramm
  • Klasse C: mehr als 5 Kilogramm bis 25 Kilogramm
  • Klasse D: mehr als 25 Kilogramm bis 150 Kilogramm
  • Klasse E: mehr als 150 Kilogramm

Drohnen müssen registriert werden, mit Ausnahme der Klasse A für den Freizeitgebrauch. Wenn du also nach Argentinien mit einer leichten Drohne reist, kannst du diese bürokratische Hürde umgehen. Für alle anderen Drohnen soll es ein Registrierungsportal geben. Wenn du mit deinem Copter ins Land reist, solltest du nachweisen, dass du den Registrierungsprozess zumindest begonnen hast.

Alle registrierten Drohnen, also mit Ausnahme derer unter 500 Gramm für den Freizeitgebrauch, sollen ein Kennzeichen tragen, das wohl durch seine Farbe den Verwendungszweck anzeigt.

Alle kommerziellen Piloten sowie Freizeitpiloten mit Drohnen der Klassen C, D und E benötigen eine Haftpflichtversicherung, Für Freizeitdrohnen der Klassen A und B gibt es keine Versicherungspflicht.

Freizeitpiloten dürfen ihre Drohne nur im unkontrollierten Luftraum nutzen und müssen direkten Sichtkontakt aufrecht halten. Flüge sind nur bei Tageslicht, also ab dem Beginn der Morgendämmerung bis zum Ende der Abenddämmerung, erlaubt.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Argentinien

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:400 Fuß (121,9 Meter) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Gewerblich genutzte Drohnen brauchen eine Plakette, auf der Name und Anschrift vermerkt sind.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.

Drohnenpiloten müssen sich auf dieser Plattform registrieren. Bitte rechne mit einer Bearbeitungsdauer von mindestens 5 Werktagen.

Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
Hilfreiche Links:Gesetzestext

Weitere Bestimmungen für Drohnen in Argentien

In Argentinien darf deine Drohne bis zu einer Höhe von 122 Metern (400 Fuß) aufsteigen. Unterhalb eines kontrollierten Luftraums dürfen Multicopter nur 43 Meter (140 Fuß) hoch fliegen. Niemals darfst du deine Drohne außerhalb der Sichtweite betreiben.

In Argentinien gilt ein Mindestalter von 16 Jahren für den Betrieb von Drohnen. Copter-Piloten, die noch nicht 18 Jahre alt sind, müssen während der Drohnenflüge von einer volljährigen Aufsichtsperson überwacht werden.

In Nationalparks sind Drohnen verboten.

Sicherheitsabstände und Flugverbote

Zu Flughäfen musst du einen Abstand von 5 Kilometern einhalten. Außerdem darf sich deine fliegende Drohne nicht näher als 1 Kilometer an Hubschrauber und 500 Meter an Heliports annähern.

Dein Copter darf sich maximal 30 Meter horizontal und 10 Meter vertikal an eine unbeteiligte Person annähern. Flüge über besiedeltem Gebiet oder Menschenansammlungen sind generell verboten. Du musst während des Fluges mindestens 1 Kilometer Abstand zu Siedlungen einhalten.

In Nationalparks ist der Betrieb von Drohnen untersagt.

Der Betrieb von Drohnen ist in Argentinien nur bei Tageslicht gestattet.

Vorschriften für gewerbliche Piloten

Für den legalen Betrieb von kommerziell genutzten Drohnen in Argentinien müssen drei Dinge erledigt werden:

  • Registrierung des Multicopters im Nationalen Luftfahrzeugregister: Die Kosten sind abhängig von der Größe der Drohne und starten bei 800 Pesos für unbemannte Fluggeräte bis 10 Kilogramm.
  • Erlaubnis für den Betrieb der Drohne: 2.700 Pesos.
  • Erlaubnis eine Drohne in Argentinien zu betreiben: 1.100 Pesos. 

Während des Fluges muss deine Drohne mit einer Plakette versehen werden, auf der dein Name und deine Anschrift vermerkt ist.

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Argentinien haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die argentinische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der argentiniischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Argentinien gesammelt hast!

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Über den Autor

Seit 2014 lässt mich die Begeisterung für Kamera-Drohnen nicht mehr los. Als Fotograf und Filmemacher bieten sie mir eine unglaubliche Bandbreite an Gestaltungsmöglichkeiten. Dank Drohnen konnte ich überall auf der Welt ganz besondere Perspektiven einfangen, die ohne die neue Technik undenkbar wären. Doch in all den Jahren hat sich viel geändert und es stellt eine gewisse Herausforderung dar, als Drohnen-Pilot die technischen und rechtlichen Entwicklungen zu verfolgen. Deswegen haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, euch hier im Drohnen Camp alles Wichtige für den Umgang mit euren Drohnen verständlich zu erklären. Falls noch Fragen zu diesem Artikel offengeblieben sein sollten oder ihr Erfahrungen mit uns teilen wollt, dann schreibt uns gern einen Kommentar und wir versuchen euch so schnell wie möglich zu helfen!

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